Wohnraum zuerst für Deutsche!

Die Asylflut führt zu einer enormen Konkurrenz um bezahlbaren Wohnraum.

Das Gesetz zur sogenannten Mietpreisbremse ist das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht. Trotz wohlklingender Ankündigungen der Bundesregierung sind die Mieten in den zurückliegenden Jahren weiter gestiegen. Durchschnittlich kletterten die ortsüblichen Vergleichsmieten in Deutschland im letzten Jahr um 1,8 Prozent. Das ergibt der Mietspiegelindex, den das Forschungsinstitut und Beratungsunternehmen F+B regelmäßig erstellt. Man muss kein Experte sein, um zu prognostizieren, dass nur die Schaffung neuen Wohnraums zu einer Entspannung auf dem Wohnungsmarkt führen kann.

Doch entgegen den Forderungen der Mieterverbände, schnellstmöglich neue Wohnungen vor allem für Familien zu schaffen, üben sich die Bundesländer in einer verantwortungslosen Verweigerungshaltung. Viele Großstädte, Universitätsstädte und Ballungszentren sind von einem massiven Verdrängungswettbewerb auf dem Wohnungsmarkt geprägt. Bezahlbarer Wohnraum ist aufgrund einer verfehlten Miet-, Wohnungsmarkt- und Infrastrukturpolitik zur Mangelware geworden. Besonders betroffen sind Geringverdiener, Alleinerziehende und kinderreiche Familien. Die Mietkosten belaufen sich für viele Betroffene auf rund die Hälfte des verfügbaren Einkommens, obwohl maximal ein Drittel als angemessen und dauerhaft finanzierbar gilt.

Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zufolge müssen bis zum Jahr 2020 bundesweit jährlich etwa 310.000 Wohnungen fertiggestellt werden, um dem massiven Wohnungsmangel entgegenzuwirken. Das IW weist auch darauf hin, dass sich die Situation durch den massiven Zuzug von Asylbewerbern noch zusätzlich verschärft. Auch wenn die Asylbewerber während des Asylverfahrens in Sammelunterkünften untergebracht werden, sollen sie nach Bewilligung des Antrags in Wohnungen untergebracht werden.

Das IW geht dadurch pro Jahr um einen zusätzlich um 67.000 bis 158.000 Wohnungen steigenden Bedarf aus. Die meisten Asylanten ziehen in die Städte, in denen bereits viele Landsleute von ihnen leben. Dadurch verstärkt sich die Herausbildung weiterer vor allem islamischer Parallelgesellschaften. Allein in Berlin müssen laut dem Maklerhaus Aengevelt kurzfristig 2,2 Milliarden Euro bereitgestellt werden, um zusätzlichen Wohnraum für bleibeberechtigte Asylanten zu schaffen.

Die Asylflut führt somit zu einer enormen Konkurrenz um bezahlbaren Wohnraum. Einheimische gucken immer öfter in die Röhre, weil die Kosten der Asylantenunterbringung von der öffentlichen Hand übernommen werden.

Es ist ein inakzeptabler Zustand, dass für Asylbewerber Geldleistungen, kostenfreie Gesundheitsversorgung und Unterkünfte bereitgestellt werden, während immer mehr Deutsche nicht wissen, wie sie mit ihren Niedriglöhnen ihre alltäglichen Kosten decken sollen.

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