Die türkische Unterwanderung

Politik im Sinne nationaler Interessen: Fehlanzeige!

Gewusst haben es eigentlich alle, die mit offenen Augen durchs Leben gehen und die zunehmende Islamisierung Deutschlands kritisch sehen. Nun hat der Islamverband Ditib auch offiziell Spitzel-Dienste für den türkischen Präsidenten Erdoğan zugegeben.

moschee_dresden_cotta_ditibRecep Tayyip Erdoğan hatte nach dem gescheiterten Militär-Putsch im letzten Juli wiederholt seine Anhänger auch außerhalb des Landes aufgerufen, Informationen über die Gülen-Bewegung an Behörden weiterzugeben. Nun mussten Vertreter der staatlich finanzierten „Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion“ offiziell zugeben, auch in der Bundesrepublik gespitzelt zu haben. Gleichzeitig versuchte deren Generalsekretär Bekir Alboga, die Angelegenheit herunterzuspielen.

Aus Berlin waren bislang kaum Reaktionen zu dem skandalösen Verhalten zu vernehmen. Die Kritik des religionspolitischen Sprechers der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, wird man in Ankara aus nachvollziehbaren Gründen kaum ernst nehmen.

Dafür melden sich Gegenspieler Erdoğans wie Ali Ertan Toprak, Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde zu Wort. Er kritisierte gegenüber dem Radiosender SWR 2, dass die Landesregierungen durch ihre Zusammenarbeit mit der Ditib in Fragen des islamischen Schulunterrichts die Zukunft der deutschen Muslime in die Hände des türkischen Präsidenten Erdogan legen würden. Damit hat Toprak zwar recht, es fragt sich jedoch, wo leben wir eigentlich?

Vertreter raum- und kulturfremder Staaten und Organisationen tun so, als bewegten sie sich in ihren Kolonien oder Protektoraten. Und die Politiker, die eigentlich „zum Wohle des deutschen Volkes“ tätig sein müssten, hüllen sich in Schweigen, wiegeln ab oder klopfen folgenlose Sprüche. Sie müssen sich nicht wundern, wenn ihren Bürgern das jüngst gewählte „Unwort des Jahres“, nämlich „Volksverräter“, in den Sinn kommt!

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