Problemlösung nach Art der BRD: „Nafris“ sollen Polizisten werden!

Polizeischüler sollen unter jungen Nordafrikanern gewonnen werden

anis_amri1Während die politisch (Un-)Verantwortlichen allseits noch am Rätseln sind, was den Fall des Attentäters Anis Amri betrifft oder wie es in Köln beinahe wieder zu einer Eskalation in der Silvesternacht kommen konnte, macht man sich an anderer Stelle Gedanken darüber, wie man der wachsenden Probleme künftig Herr werden will. Das wäre nicht verkehrt, wenn im Ergebnis endlich eine konsequente Strafverfolgung und Abschiebung der Täter erfolgen würde. Dem ist aber (erwartungsgemäß) nicht so.

Der stellvertretende Landesvorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) in Nordrhein-Westfalen, Oliver Huth, kam jetzt bei der „Frankfurter Rundschau“ mit dem Vorschlag um die Ecke, Polizeischüler ausgerechnet unter jungen Nordafrikanern zu gewinnen. Überhaupt seien viel zu wenig Migranten bei der Polizei: „Rund zehn Prozent der etwa 1900 Polizeischüler in Nordrhein-Westfalen haben einen Migrationshintergrund. Die Beamten sollen einen Querschnitt der Gesellschaft darstellen.“ Und der sei in NRW mit rund 25 Prozent an der Gesamtbevölkerung deutlich höher.

nafris_koeln1Dass die jungen Männer meist „aus patriarchalen Familien mit anderen Wertesystemen, anderen Normen“ kämen, ist dem BKA-Funktionär bekannt aber anscheinend kein Hinderungsgrund. Wichtiger ist es, bei allen Beamten „interkulturelle Kompetenzen“ zu entwickeln. In Nordrhein-Westfalen ist die Vermittlung solcher Anforderungsprofile seit 2002 Bestandteil der Ausbildung. In Berlin gibt es hierfür gar ein eigenes Amt, das den pompösen Namen „Dienststelle für die Vermittlung interkultureller Kompetenz“ trägt.

asyl_ndl1a_cenZu den „dringend benötigten“ Kompetenzen gehört es laut Huth auch zu wissen, dass das Schlafzimmer für türkische Familien „heilig“ sei und sich daraus eine „große Ehrverletzung“ ergibt, wenn es rücksichtslos durchsucht wird. Das mag schon sein – aber: Stellt die Störung des „Hausfriedens“ der deutschen Ureinwohner ein geringeres Übel dar, über das man sich keine Gedanken machen muss? Wer solch einen Eingriff in seine Privatsphäre erleben durfte, kennt die Antwort!

Man könnte über das Geschwätz eines Provinzfunktionärs großzügig hinweggehen, wenn es nicht Ausdruck des Ungeistes wäre, der unter den Pseudo-Eliten dieses Landes herrscht. Nicht die angeblich „Schutzsuchenden“, die Einwanderer oder sonstigen  „Fachkräfte“ sind es, die sich an die Regeln anzupassen haben, sondern wir stehen angeblich in einer „Bringepflicht“. Dabei wäre es ganz einfach: Der Rechtsstaat muss konsequent auf jeden angewendet werden. Und dies nicht nur bei der Verfolgung von Parksünden oder Verweigerung der GEZ-Gebühren, sondern auch, wenn es um die ungebetenen Gäste geht, die unser (Ja – unser!) Land fluten.

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