Mehr Geld für deutsche Rentner statt für Zockerbanken!

Für Sozialtouristen aus aller Welt und internationale Zockerbanken scheint genügend Geld vorhanden zu sein.

Bereits vor rund vier Jahren sorgte eine Studie des Bundessozialministeriums für Aufsehen, weil durch die von den Autoren der Studie erarbeiteten Erkenntnisse deutlich gemacht wurde, dass ein großer Teil unseres Volkes auf Armut im Alter zusteuert. Seinerzeit hieß es, dass jeder Erwerbstätige, der über 35 Jahre hinweg weniger als 2.500 Euro brutto verdient, ab dem Tag seines Renteneintritts auf Grundsicherung im Alter angewiesen sein wird.

KneteIn den darauffolgenden Jahren erschienen weitere Studien, die darauf aufmerksam machten, dass es immer weniger Deutschen gelingt, die entstehende Lücke zwischen gesetzlichem Rentenanspruch und tatsächlichem Bedarf durch private Vorsorge zu schließen. Immer weniger Erwerbstätige können sich eine private Altersvorsorge im ausreichenden Maß leisten. Hinzu kommt die systematische Entwertung der Ersparnisse von Millionen durch die katastrophale Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).

Eine aktuelle Datenübersicht der Bundesregierung und des Statistischen Bundesamtes hat nun erneut verdeutlicht, wie dramatisch die Entwicklung in unserem Land ist. So ist davon auszugehen, dass mehr als jeder zweite derzeit Erwerbstätige eine Rente unter dem Niveau der Grundsicherung erhalten wird. 19,5 Millionen von aktuell 37 Millionen Beschäftigten verdienen derzeit weniger als 2.330 Euro, die nach einem durchschnittlich langen Arbeitsleben von 38 Jahren notwendig sind, um eine Rente in Höhe der staatlichen Grundsicherung zu erzielen. Die vielen Arbeitslosen, Vorruheständler und in irgendwelchen Maßnahmen „Geparkten“ tauchen in dieser Statistik erst gar nicht auf.

Rentner_Enkel1Zeitgleich mit dieser düsteren Zukunftsaussicht wird den Millionen Deutschen, die auf Altersarmut zusteuern, zugemutet, einen beträchtlichen Teil ihrer Einkommen per Steuern und Sozialabgaben für fremde Interessen aus dem Fenster zu werfen. Die Umsorgung von Millionen Asylbewerbern und der zum Scheitern verurteilte Integrationsversuch verschlingen Milliardensummen.

Auch die Rettung internationaler Zockerbanken ist eine milliardenschwere Belastung, die uns Steuerzahlern aufgebürdet wird. Als nächster Kandidat steht bereits die pleitebedrohte Monte die Paschi bereit, die die drittgrößte Bank Italiens ist und das Format haben soll, das Finanzsystem Italiens in den Abgrund zu stürzen. Der akute Finanzbedarf beläuft sich auf 8,8 Milliarden Euro – auch diese horrende Summe werden sich die europäischen Finanzjongleure wie in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrfach über Umwege vor allem vom deutschen Steuerzahler holen.

Wer solch gigantische Summen für fremde Interessen verpulvert, darf sich nicht wundern, dass das Geld an anderer Stelle fehlt. Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden, deutsche Rentner werden zunehmend die Dummen sein.

Es ist ein nicht hinnehmbares Armutszeugnis der herrschenden Parteien, dass Millionen deutsche Arbeiter und Angestellte auf Altersarmut zusteuern, während für Sozialtouristen aus aller Welt und internationale Zockerbanken genügend Geld vorhanden zu sein scheint. Die NPD lehnt die Zweckentfremdung von Steuergeldern für fremde Interessen konsequent ab. Unser Leitspruch lautet: Deutsches Geld zuerst für deutsche Interessen!

Ronny Zasowk

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