Anschlag auf Obdachlosen in Berlin: Täter stellen sich

Die Täter sind so schnell wie möglich abzuschieben.

Die Fahndung nach den  sieben „Jugendlichen“, die im Berliner U-Bahnhof Schönleinstraße versucht hatten, einen Obdachlosen anzuzünden, ist beendet. Die Bilder der Überwachungskameras waren so aussagekräftig, dass die Verdächtigen sich der Polizei gestellt haben. Ob ihre Anwälte diesen Rat gegeben haben, nicht zuletzt, um eine mildere Strafe für den Mordversuch zu erhalten, ist bislang nicht bekannt.

Was über die mutmaßlichen Täter sonst noch zu erfahren war, überrascht wenig. Wie die Polizei mitteilte, stammen sechs von ihnen aus Syrien, ein Verdächtiger aus Libyen. Allerdings halten es nicht alle Zeitungen für notwendig, diese Tatsache ihren Lesern mitzuteilen.

Was haben die Täter, falls sie denn verurteilt werden sollten, zu erwarten? Zunächst dürfte es schwierig werden, den Mordvorsatz nachzuweisen. Dafür werden die Anwälte (die vermutlich schon Schlange stehen, um sie in dem öffentlichkeitswirksamen Prozess zu vertreten) schon sorgen. Psychologen und andere Gutachter werden sich um die individuelle Tatbeteiligung, mögliche Reifeverzögerungen, Traumata und sonstige Wehwehchen der uns „geschenkten“ Menschen kümmern.

Für die meisten dürfte das Jugendstrafrecht zur Anwendung kommen. In den Kommentarspalten steigt die Sorge, dass Bagatellstrafen wie Sozialstunden oder Verurteilungen auf Bewährung am Ende des Verfahrens stehen könnten. Aber egal, wie der Prozess ausgeht: Diese jugendlichen Verbrecher haben in unserem Land nichts, aber auch gar nichts verloren! Sie sind so schnell wie möglich abzuschieben. Ihre Familien – falls vorhanden – dürfen sie dabei gerne mitnehmen!

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