Joachim Gaucks letzte Weihnachtsansprache – Vorschuss ohne Lorbeeren

„Und doch ist etwas anders in diesem Jahr.“

Seien wir ehrlich: Wen interessieren schon die Festtagsansprachen der Politiker? Wer kann sich am Tag danach noch erinnern, was gesagt wurde? Vermutlich wissen es die Merkels, Gaucks und die anderen „wichtigen“ Leute nicht einmal selbst, was sie am Abend zuvor ins Mikrophon abgelassen haben.

1024px-papst_franziskusBeim Papst ist es einfacher. Zumindest seinen Spruch „Urbi et Orbi“ dürfte jeder kennen, denn er sendet ihn immer wieder in die Welt hinaus. Um so nötiger scheint es daher, den weitgehend unbeachteten Reden zumindest etwas Gewicht zu geben – und wenn es nur über die Zeitungen geht, die ohnehin immer weniger Menschen lesen. Aus diesem Grunde werden die Manuskripte vorher an ausgewählte Redaktionen verteilt, die dann wohlwollend einige Auszüge daraus zitieren. Da die „Deutsche Stimme“ nicht zu diesem erlesenen Kreis gehört, werfen wir erst im Nachhinein einen Blick auf das, was der Bundespräsident gesprochen hat:

flickr_-_israel_defense_forces_-_explosive_belt_found_on_terroristSeiner Aussage, dass es „wieder Weihnachten geworden“ ist, können wir uneingeschränkt zustimmen. Das gilt auch noch für den Satz:  „Und doch ist etwas anders in diesem Jahr.“ Dann ist aber auch Schluss mit der Übereinstimmung. Denn es ist nicht irgendein „Terror, den wir seit Jahren weltweit erleben“, sondern islamischer Terror, der als Vorbote des weltweiten Herrschaftsanspruches einer archaischen Religion unüberhörbar unsere Türen eingetreten hat!

Es mag sein, dass Herr Gauck und sein Anhang „zutiefst erschreckt und verstört“ sein mögen. Wir und viele Deutsche und Europäer sind es nicht. Dafür wurden wir – auch wenn der Redenschreiber des Bundespräsidenten das anders gemeint hat  – „pauschal zu Verdächtigen“ und kritische „Politiker pauschal zu Schuldigen“ erklärt. In einem Land, in dem Andersdenkende zu „Spinnern“ erklärt werden dürfen, wirkt der Satz „Wir sollten das Augenmaß bewahren und die Achtung vor dem politischen Gegner“ wie Hohn! Aber vielleicht fehlt dem in die Jahre gekommene Pfarrer das Gespür für solche Nebensächlichkeiten?

Nebensache ist für rund um die Uhr bewachte Politiker anscheinend „die Sicherheit der Bürger.“ Anders ist nicht zu erklären, warum Gauck in diesem Zusammenhang ernsthaft die Frage stellt, „ob wir zukünftig noch mehr tun müssen.“ Das Lob für „die Krankenschwestern und Pfleger“, „die Kindergärtnerinnen und Lehrer“, die „Soldatinnen und Polizisten“ ist scheinheilig, denn der Staat stiehlt sich wissentlich aus der Verantwortung und fällt seinen Beamten immer wieder öffentlichkeitswirksam in den Rücken.

islamisten2a_cenWen der Bundespräsident mit denen, die „die dem Recht Geltung verschaffen“, meinte, geht aus dem Text nicht hervor. Islamische „Friedensrichter“, Ehen stiftende Imame, Clanoberhäupter und sonstige führende Vertreter der Parallelgesellschaften wird er hoffentlich (noch) nicht gemeint haben. Aber gerade hier müsste angesetzt und mit dem „eisernen Besen“ ausgekehrt werden!

Gaucks gereimter Satz in seiner letzten Weihnachtsansprache lautete „Denn wir wissen: Friede auf Erden will erst noch werden.“ Dabei ist es höchste Zeit, zumindest für unser Volk und in unserem Land ein friedliches Leben zu sichern. Doch in dieser Hinsicht haben wir auch von seinem (vorab ausgeklüngelten) Nachfolger nicht viel mehr zu erwarten.

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