»Es geht mir um den Erhalt von Vielfalt auf dem Planeten!«

Gespräch mit dem Publizisten und Buchautor Johannes Scharf in der September-Ausgabe 2016 der Deutschen Stimme

Interview mit dem Publizisten und Buchautor Johannes Scharf über Massenzuwanderung und Demographie in Europa sowie das Konzept eines Siedlungsprojekts »Nova Europa« als Exit-Strategie.

DS: Herr Scharf, nach einer im letzten Jahr veröffentlichten Studie des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts hat Deutschland mit nur 8,28 Geburten je 1000 Einwohner die niedrigste Geburtenrate weltweit. Auch andere europäische Länder haben mit niedrigen Geburtenziffern zu kämpfen. Gleichzeitig erleben wir eine Massenzuwanderung geburtenfreudiger Menschen aus Afrika und dem nahöstlichen Raum, die einer Völkerwanderung gleicht. Welche demographische Prognose kann man vor diesem Hintergrund für die kommenden Jahre abgeben?

Die von Ihnen angesprochenen Entwicklungen sind in der Tat besorgniserregend. Die niedrige Geburtenrate der Deutschen wird aber erst in dem Moment zu einem akuten Problem, wenn wir ihr die höhere Geburtenrate der Einwanderer an die Seite stellen. 8,28 Geburten je 1000 Einwohner pro Jahr könnte die Bundesrepublik ohne weiteres für einige Generationen verkraften, ohne darüber gleich in die Todesspirale zu geraten, wenn nicht gleichzeitig überall in Westeuropa ein »Kampf um die Wiegen« stattfinden würde. Bereits in meinem Geburtsjahr 1988 konstatierte der große Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt, daß auf eine verheiratete türkische Frau in der BRD statistisch 3,5 Kinder, auf eine verheiratete deutsche Frau hingegen 1,3 Kinder entfielen. Damals schrieb er, es werde, sollte dieser Trend anhalten, unausweichlich zur Verdrängung des eigenen biologischen Erbes kommen. Bis heute hat nun dieser Trend nicht nur angehalten, sondern sich verstärkt, wobei die ältere Prognose, daß in 80 Jahren die Deutschen zu einer Minderheit im eigenen Land geworden sein werden, noch nicht die große Einwanderungswelle des vergangenen Jahres oder gar den keinesfalls zu unterschätzenden Familiennachzug der Menschen, die zu uns gekommen sind – wie es so schön euphemistisch heißt –, berücksichtigt. Ein Gleiches gilt mutatis mutandis auch für die übrigen Länder des Okzidents, wobei Island und Frankreich zwar mit erfreulicheren Geburtenraten aufwarten können, allein die Ursache für das Geburtenplus in Frankreich nicht in der Kopulationsfreudigkeit autochthoner Franzosen zu suchen sein dürfte, und Island mit weniger als 350.000 Einwohnern nicht eben das größte Volk Europas stellt. Europa war und ist ein überbevölkerter Kontinent. Um wiederum Eibl-Eibesfeldt zu bemühen, möchte ich festhalten, daß Westeuropa auch mit zwei Dritteln seiner gegenwärtigen Bevölkerung einen hohen technischen und zivilisatorischen Standard halten könnte und darüber hinaus sogar autarker und weniger risikoanfällig wäre, wenn nicht die Fortexistenz der europäischen Völker aufgrund einer – man muß es so sagen – verbrecherisch gedankenlosen Einwanderungspolitik aufs Spiel gesetzt würde.

Nun werde ich aber noch einmal konkret, um Ihre Frage hinsichtlich der demographischen Prognose hinreichend zu beantworten: Wenn – wie bisher – der Masseneinwanderung kein Riegel vorgeschoben wird, dann muß man kein Nostradamus sein, um in etwa einem Vierteljahrhundert die Mehrheitsverhältnisse in Europa kippen zu sehen. Schon vor zwei Jahren hatte die Hälfte der Brüsseler Bevölkerung eine Dritte-Welt- Abstammung und im Großraum London lag der Anteil an Nichtweißen bei Schulkindern nach offiziellen Angaben des Bildungsministeriums im Jahr 2012 bei schier unfaßbaren 70 Prozent, in Birmingham waren es 69 Prozent. Wir sehen also deutlich, wohin die Reise geht.

DS: Sie haben im Rahmen einer neuen Buchveröffentlichung von Pierre Krebs in der Schriftenreihe des Thule- Seminars einen Aufsatz mit dem Titel »Der Ethnostaat ›Nova Europa‹« veröffentlicht [siehe Rezension in der September-Ausgabe der DS auf Seite 20], in dem Sie die Situation schonungslos darlegen und schließlich die Option der »Schaffung eines oder mehrerer Refugien für Europäer auf dem Planeten« zur Diskussion stellen. Bedeutet das, daß Sie das Zeitalter der klassischen Nationalstaaten in Europa seinem Ende entgegendämmern sehen bzw. daß die Europäer ihren angestammten Boden den Fremden überlassen sollen, um sich selbst einen neuen Rückzugsraum zu suchen?

Eine schwierige Frage, um die man in dieser Angelegenheit jedoch nicht herumkommt. Geographische Konsolidierung bedeutet nach Arthur Kemp in diesem konkreten Fall, daß gleichgesinnte Europäer die Fähigkeit aufbringen müßten, zu akzeptieren, daß die Nationalstaaten Westeuropas der Vergangenheit angehörten. Selbstverständlich würde ich mir wünschen, daß nicht nur die Nationalstaaten, sondern auch die Regionalcharaktere und Traditionen eine Zukunft haben. Allerdings gilt es zu beachten, daß bisher jedes Bemühen unsererseits, den Willen zur Selbsterhaltung zu wecken und einen Flächenbrand in den Herzen aller Deutschen oder aller Europäer zu entfachen, gescheitert ist. Die Anfang 2016 abgehaltenen Landtagswahlen in den Bundesländern Rheinland- Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt offenbaren zwar, daß in manchen Gegenden fast ein Viertel der Bürger aus ihren Tagträumen erwacht zu sein scheint, drei Viertel hingegen noch immer fest schlafen. Und das, obwohl mit den Vorfällen in Köln und anderen deutschen Städten in der Silvesternacht jeder deutsche Michel seinen ultimativen Weckruf erhalten haben sollte! Wer nach dieser Machtdemonstration der Staatsvolksaspiranten noch immer nicht begriffen hat, worum es geht, nämlich um Sein oder Nichtsein, der wird es wohl auch nicht mehr begreifen. Der Brite Nick Grifford setzt mit seiner »White Independent Nation« auf die Infiltrierung kleinerer Gemeinden im Land, was schwerlich zufriedenstellend gelingen dürfte, da wir uns immer wieder darüber bewußt werden müssen, daß die meisten Menschen für unsere politische Botschaft schlicht und ergreifend nicht empfänglich sind, ganz egal, wie wir sie verpacken. Ich hatte es bereits gestreift, aber wiederhole es noch einmal in aller Klarheit: Ein großer Teil der Bevölkerung befindet sich allem Anschein nach im Zustand des induzierten Irreseins, ohne Hoffnung auf Genesung, die vermutlich noch größere Masse aber dämmert in Apathie dahin.

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Aller Wahrscheinlichkeit nach wird die weiße Rasse einen evolutionären Flaschenhals passieren müssen. Alle Versuche, das Gros der Bevölkerung aus ihren Tagträumen zu reißen, sind bislang gescheitert – und die demographische Entwicklung macht es in vielen Ländern zusehends unwahrscheinlicher, daß infolge von Wahlergebnissen noch eine radikale Kehrtwende eingeleitet werden könnte. Trotzdem sollte auch diese Agitationsform nicht aufgegeben werden. Der Wahlerfolg einer dezidiert rechten Partei könnte einen Dominoeffekt haben und damit für weite Teile Europas eine immense Wirkung zeitigen. Wir sollten also gleichsam mehrgleisig fahren, d.h. im Rahmen der Möglichkeiten um unsere Heimat kämpfen und gleichzeitig die im Aufsatz vorgeschlagene Option nicht nur bedenken, sondern auch in die Tat umsetzen.

DS: Ihre Überlegungen basieren in weiten Teilen auf dem Buch Nova Europa – European Survival Strategy in a Darkening World des von Ihnen bereits erwähnten Publizisten Arthur Kemp, der als britischer Staatsbürger in Rhodesien geboren wurde und lange Zeit als Journalist in Südafrika arbeitete, bevor er nach Großbritannien ging. Können Sie uns etwas mehr zu dem Autor und seinem Buch sagen?

Das ist richtig. Mit Arthur Kemp kam ich das erste Mal vor einigen Jahren in Berührung, nachdem ich einen kleinen Teil seines Buches March of the Titans: A History of the White Race für eine Zeitschrift ins Deutsche übertragen hatte. Seither haben wir via Internet Kontakt gehalten, und er hat sich sehr über den Aufsatz, den Sie rezensiert haben, gefreut. Persönlich habe ich ihn noch nicht getroffen, kann Ihnen also zu seiner Person und seinem Lebenslauf nicht viel mehr sagen als das, was Sie ohnehin schon wissen. Zu dem Buch Nova Europa möchte ich indes besonders eines bemerken: Es gehört baldmöglichst in alle europäischen Sprachen übersetzt!

DS: Als erfolgreiches Beispiel für die Erschließung neuen Lebensraumes nennen sie in ihrem Traktat das Siedlungsprojekt Orania in der südafrikanischen Provinz Nordkap. Dabei handelt es sich nicht etwa um eine offizielle Kommune, sondern um privaten Landbesitz der dort lebenden Buren, der von einer Aktiengesellschaft verwaltet wird. Was macht den Erfolg von Orania aus?

Lassen Sie mich kurz die Anfänge dieses Siedlungsprojektes rekapitulieren: Prof. Carel Boshoff, der Schwiegersohn des Premierministers Verwoerd, vertrat eine andere Ansicht als jener und die meisten weißen Südafrikaner. Jene wollten nicht auf billige schwarze Arbeitskräfte verzichten, Boshoff hingegen hatte erkannt, daß eine Zukunft für die Buren in Südafrika nur unter der Voraussetzung möglich sein würde, selbst alle manuellen Tätigkeiten auszuführen und gänzlich auf schwarze Arbeitskraft zu verzichten. Für weißen Überlegenheitsdünkel war Prof. Boshoff zu weitblickend. Es schlug ihm daher auch von konservativen Kräften Unverständnis bis hin zu Feindseligkeit entgegen, als ein kleines Konsortium unter seiner Führung 1990 das verlassene Dorf Orania am Ufer des Orange River in der Provinz Nordkap für wenig Geld erwarb, um hier den Grundstein für einen zu schaffenden Volksstaat zu legen. Bewußt hatte Prof. Boshoff ein sehr dünnbesiedeltes Gebiet gewählt. Hier wäre es am leichtesten möglich, durch einen Zuzug von Buren aus dem übrigen Südafrika die Bevölkerungsmehrheit zu erlangen. Ausgehend von zwei Dutzend Pionieren ist die Bevölkerung Oranias mittlerweile auf knapp 1100 Personen angewachsen – Tendenz steigend. Vor Ort gibt es zwei Schulen mit insgesamt über 200 Schülern, außerdem mehr als 100 ansässige Unternehmen. Es gibt Supermärkte, Anwälte und Architekten sowie einen Radiosender und eine Bank, die sowohl südafrikanische Rand als auch die seit 2004 existente Währung Oranias akzeptiert. Auch die größte Pekanuß-Farm des Landes wird von »Oraniern« betrieben. Das umliegende Land ist bereits aufgekauft worden und die Gemeinschaft wächst sowohl durch den Zuzug weiterer Siedler als auch durch Geburten von Kindern in der Stadt. Die »Orania Beweging« hat mittlerweile mehr als 10 000 Mitglieder und Förderer. Da Carel Boshoff inzwischen verstorben ist, hat sein Sohn Carel IV. Boshoff sein Erbe angetreten und leitet die »Orania Beweging«. Natürlich könnte auch diese Erfolgsgeschichte noch vollkommener sein, aber möglicherweise ist Orania einfach für die richtigen Leute attraktiv: für Menschen, die sich um den Fortbestand ihres Volkes sorgen und auf die Bequemlichkeit, eine schwarze Haushälterin zu haben, gerne verzichten.

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DS: Inwiefern kann dieses Projekt als Vorbild für ein »Nova Europa« dienen?

Das Projekt zeigt recht anschaulich, auf welche Weise es möglich ist, einen solchen Plan selbst mit anfangs sehr wenigen Mitstreitern auf den Weg zu bringen. Das gibt, denke ich, Anlaß zur Hoffnung.

DS: Einmal ganz konkret gefragt: Wie wäre die Schaffung eines »Nova Europa« oder mehrerer »Novae Europae« praktisch zu bewerkstelligen – und welche Voraussetzungen müssen dafür gegeben sein?

Es gibt generell zwei Formen der Siedlungspolitik, die auch parallel betrieben werden könnten und sollten, sofern ein Kongreß getagt hat, ein Fonds zur Unterstützung von Siedlungsprojekten gegründet wurde, ausreichend Mäzene für die Sache gewonnen wurden und ergo die notwendigen Mittel zum Landkauf und zum Aufbau einer Infrastruktur zur Verfügung stehen: die eine Möglichkeit besteht darin, etwa dünnbesiedelte Landstriche in Moldawien, Weißrußland oder den Weiten der Russischen Föderation aufzukaufen, um dort beispielsweise deutschen Siedlern einen Platz zu sichern, an dem sie neben ihrem biologischen auch das kulturelle Erbe, d.h. ihr Brauchtum und ihre Sprache, erhalten und pflegen könnten. Die andere Möglichkeit ist die Integration der europäischen Völker in eine Mehrheitsgesellschaft gleicher Rasse vor Ort, bei der notwendigerweise eine Nivellierung der jeweiligen Eigenarten stattfände, eine echte Assimilation. Man hat in jüngerer Vergangenheit errechnet, daß eine Bevölkerung von etwa 14 000 Menschen ausreichend groß ist, um – den Nachteilen der verhältnismäßig kleinen Population zum Trotz – über mehrere Generationen die Gesundheit der Kolonie zu sichern. Es steht anzunehmen, daß diese Bevölkerungszahl in einem neugegründeten »Nova Europa« nicht nur erreicht, sondern sogar überschritten würde. Spätestens ab dem Zeitpunkt, an dem die bisher europäisch geprägten Länder im multikulturellen und -kriminellen Chaos versinken werden, könnten die Einwanderer wahrscheinlich sogar nach den Erfordernissen des neuen Staates selektiert werden. Diese Erkenntnis ist insofern äußerst gewichtig, als ja niemand nach dem strebt, »was ihm unerreichbar scheint«, wie schon Aristoteles in seiner Rhetorik geschrieben hat. Für die Implementierung bedarf es aber in jedem Fall zunächst einer starken »Nova- Europa«-Bewegung.

DS: In Ihren bisherigen Ausführungen haben Sie das in Deutschland mit Tabus behaftete Thema Rasse angesprochen. Welches Verhältnis haben Sie persönlich zu Menschen anderer Hautfarbe?

Ein sehr gutes, würde ich sagen. Jeder, der mich kennt, kann bezeugen, daß ich im Alltag alles andere als rassistisch bin. Es ist mir ein Anliegen, daß die Weißen – und im übrigen auch alle anderen Rassen, Völker und Stämme der Erde, seien es die Aborigines oder die Amazonasindianer – nicht verschwinden, das ist alles. Von Hegemonie oder Vormachts- und Überlegenheitsdünkel halte ich überhaupt nichts. Es geht mir um den Erhalt von Vielfalt auf dem Planeten, denn die Apostel der Diversität erreichen genau das Gegenteil von dem, was sie predigen, nämlich eine Monounkultur, in der das Vertrauen zwischen den Menschen, die gesellschaftlichen Bindungen und das Bewußtsein für die Vergangenheit und Zukunft des Eigenen verlorengegangen sind. Eine solche Gesellschaft ist armselig, kriminell, unglücklich, mit einem Wort: trostlos. Die Ursache dafür ist, daß die Menschen von Natur aus tribalistisch veranlagt sind, auch wenn bei Weißen – und nur bei ihnen – ein verhängnisvoller Hang zum Universalismus zu beobachten ist. Auch linke Pädagogen und Soziologen können aber an der grundsätzlich tribalistischen Natur des Menschen nichts ändern. Ein Versuch, es darauf ankommen zu lassen, muß unweigerlich in eine Katastrophe münden. Schon deshalb möchte ich meine Enkelkinder nicht in einer multirassischen Gesellschaft aufwachsen sehen. Es ist aber auch vollkommen natürlich, wenn man möchte, daß die eigenen Kinder einem selbst ähneln. In etwa so hat es Muhammad Ali einmal in einem Interview ausgedrückt, in dem er sich gegen Mischehen aussprach. Das heißt wohlgemerkt nicht, daß ich deshalb etwas gegen Menschen anderer Rasse habe. Die Filipinos, mit denen ich zur See gefahren bin und auch die Schwarzen und Latinos, mit denen zusammen ich kaserniert war, fühlten sich nach eigenem Bekunden – bei letzteren habe ich das schriftlich – immer wohl in meiner Gegenwart, obwohl sie um meine politischen Ansichten wußten, weil ich es an dem gebotenen zwischenmenschlichen Respekt nicht habe fehlen lassen. Weiters läßt sich sehr wohl differenzieren zwischen dem einzelnen Syrer, gegen den ich als Person nichts einzuwenden habe, und dem Phänomen der Masseneinwanderung, das ich rigoros ablehne. Ich bin gegen Überfremdung, nicht gegen Fremde. Den Glücksrittern selbst, die sich auf den Weg ins Gelobte Land machen, ist nichts vorzuwerfen. Ihr Wunsch nach Reichtum und einem besseren Leben ist legitim. Ebenso legitim ist es allerdings, wenn wir ihnen diesen Wunsch nicht erfüllen und unsere Grenzen mit aller erforderlichen Härte verteidigen. Leider scheinen die Europäer dazu mental nicht in der Lage zu sein, wie es Jean Raspail schon zu Anfang der 1970er Jahre vorausgesehen hat.

DS: Sie haben bereits mehrere Aufsätze und Schriften sowie den Roman Das Kreuz des Südens veröffentlicht, in denen Sie sich mit der Zuwanderungsproblematik und möglichen Lösungsansätzen beschäftigen. Gibt es, fernab von Überlegungen eines »Nova Europa«, noch andere Optionen – oder wäre das Schicksal der europäischen Kulturen sonst besiegelt, wie es Oswald Spengler in seinem Untergang des Abendlandes vorausgesagt hat?

Wenn Sie mir diese Frage vor zwei Jahren gestellt hätten, hätte ich Ihnen ohne zu zögern mit der düsteren Prognose Spenglers geantwortet. Allerdings ist seither viel geschehen. Wer weiß, was bei einer Achse Trump–Le Pen– Hofer alles möglich wäre.

DS: Herr Scharf, wir bedanken uns recht herzlich für das Gespräch.

Das Interview führte DS-Redakteur Thorsten Thomsen.

 

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