Deutschland darf kein Selbstbedienungsladen sein!

Die herrschenden Parteien haben das vorbildliche Solidarsystem in Deutschland zu einem Selbstbedienungsladen für Sozialtouristen aus aller Welt umfunktioniert.

Vor allem die horrenden Milliardensummen, die für die Verpflegung, Unterbringung und medizinische Versorgung von Asylbewerbern ausgegeben werden, sorgen immer wieder für berechtigten Unmut. Wohl kein Mensch hätte ein Problem damit, tatsächlich politisch Verfolgten zeitweise hierzulande Zuflucht zu gewähren. Die Tatsache aber, dass der überwiegende Teil der Asylanten nicht aufgrund von politischer Verfolgung, sondern aus finanziellen Erwägungen nach Deutschland kommt, lässt die Gutmütigkeit vieler Deutscher schwinden.

Asylheim_Jürgenstorf2Doch auch andere fragwürdige Zahlungen und finanzielle Pflichten, die man uns Deutschen aufbürdet, verdienen eine Erwähnung. So wurde im November für 185.149 im Ausland lebende Kinder von in Deutschland gemeldeten Ausländern Kindergeld gezahlt. Insgesamt belief sich dieser Irrsinn auf eine Summe von 470 Millionen Euro – für deutsche Familien, die jeden Euro dreimal umdrehen müssen, ein Schlag ins Gesicht!

Ein anderes, weitgehend tabuisiertes Thema sind die dubiosen Sozialversicherungsabkommen der Bundesrepublik mit mehreren Staaten – unter anderem der Türkei und den Nachfolgestaaten Jugoslawiens. Diese Abkommen haben zur Folge, dass hier in Deutschland lebende krankenversicherte Ausländer einen rechtswirksamen Anspruch darauf haben, dass ihre im jeweiligen Heimatland lebenden Angehörigen kostenfrei mitversichert sind. Dieser Anspruch wurde auf Ehepartner (von denen die Betroffenen möglicherweise mehr als einen haben), Kinder und Eltern ausgedehnt.

KneteWenn man nun denkt, dass die Betroffenen dieses Recht nun einmal durch ihre Beiträge erworben haben, sollte man beachten, dass auch dauerarbeitslose und Sozialhilfe beziehende Türken und deren in der Türkei lebende Familien selbstverständig von diesem irrwitzigen Luxus profitieren. Der türkische Staatsbürger muss sich nur „legal“ in Deutschland aufhalten (was bei der hiesigen Ausländerpolitik kein Kunststück ist) und hierzulande krankenversichert sein. Auch dieser Wahnsinn kostet uns Deutsche alljährlich astronomische Summen, die wir wiederum mit ebenso astronomischen Krankenversicherungsbeiträgen bezahlen dürfen.

Man kann also mit Fug und Recht feststellen, dass die herrschenden Parteien das vorbildliche Solidarsystem in Deutschland zu einem Selbstbedienungsladen für Sozialtouristen aus aller Welt umfunktioniert haben. Denjenigen, die das weidlich ausnutzen, kann eigentlich gar kein Vorwurf gemacht werden.

Aber diejenigen, die uns Deutschen diesen Wahnsinn zumuten, die Parteien, die uns zu Melkkühen gemacht haben, gehören in die politische Wüste gejagt. Spätestens bei der Bundestagswahl im nächsten Jahr!

Ronny Zasowk

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