Hussein K. und das Geheimnis der ewigen Jugend

Werden die Verantwortlichen einen Richter finden, der sie zur Rechenschaft zieht?

Der Freiburger „Einzelfall“ hat eine dramatische Wendung genommen. Der nach eigenen Angaben 17jährige Täter, „unbegleiteter minderjähriger Flüchtling“ aus Afghanistan, hat nicht nur das Verbrechen an der Studentin Maria L. begangen. Er stand offenbar schon in Griechenland wegen eines Gewaltverbrechens vor Gericht.

Nach Angaben der „Welt“ hat seine griechische Anwältin den Mordverdächtigen wiedererkannt. Er wurde 2014 zu 10 Jahren Haft verurteilt, nachdem er im Jahr zuvor auf der griechischen Insel Korfu ein Gewaltverbrechen an einer jungen Frau begangen hatte. Dabei soll er laut „Stern“ eine 20-jährige Studentin überfallen und eine Steilküste hinab geworfen haben. Die Frau hat den Sturz von zehn Meter in die Tiefe nur überlebt, weil sie als erfahrene Bergsteigerin ihren Kopf zu schützen wusste. Der auch in Griechenland bereits 17jährige Täter – damals angeblich Iraner – kam bereits nach etwa eineinhalb Jahren „unter Auflagen“ wieder in Freiheit und konnte so die Reise nach Deutschland antreten.

Gitter_JVADer Fall zeigt exemplarisch das Staatsversagen in Deutschland und großen Teilen der EU. Bei dem in Griechenland begangenen Verbrechen handelte es sich um einen versuchten Mord, der nur durch glückliche Umstände nicht zum Tod des Opfers führte. Die vorzeitige Entlassung nach einem Bruchteil der Haftzeit war durch nichts zu rechtfertigen. Wollte man in dem Pleite-Staat Haftkosten sparen oder sind die Gefängnisse überfüllt? Hat man dem jungen Verbrecher Ratschläge gegeben, wo er sein weiteres Leben am günstigsten fortsetzen könnte?

Fakt ist, die Identität und das Alter des Hussein K. wurden bei der Einreise ins gelobte Land nicht geprüft. Der Überwachungsstaat, der von seinen Bürgern („die, die schon länger hier leben“ – Merkel) alles erfahren will, möchte gar nicht wissen, ob Zuwanderer anderswo in Europa bereits kriminell geworden sind oder ob sie sich im Nahen Osten als religiös motivierte Schlächter betätigt haben. Wichtiger ist es, jedes neue Verbrechen der „geflüchteten Menschen“ zum Einzelfall herunterzuspielen und davor zu warnen, Pauschalurteile zu fällen. Lieber lässt man das Netz unter Zuhilfenahme zweifelhafter Vereine auf Inhalte und eine politisch korrekte Wortwahl überprüfen.

Doch diese Taktik funktioniert immer weniger. Selbst die einstigen Flaggschiffe der Qualitätsmedien ringen sich zunehmend dazu durch, die Wahrheit ungeschönt zu berichten. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, wollen sie nicht ihre letzten Leser verlieren. Werden sie eines Tages auch die Kanzlerin und ihren Anhang fallen lassen? Werden die Verantwortlichen einen Richter finden, der sie zur Rechenschaft zieht? Eines ist sicher: Von allein wird es dazu nicht kommen!

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