Archaisches Verbrechen in Hameln

Diese Straftat wird die Diskussion um die Grundfehler der Einwanderungs- und Integrationspolitik der letzten Jahrzehnte (zu Recht!) befeuern.

„Es ist unvorstellbar, mit welcher Brutalität und Menschenverachtung diese Tat ausgeführt wurde“, musste Hamelns Stadtsprecher Thomas Wahmes erschüttert einräumen.

Messer-Faust 2aHeftige Reaktionen hat eine Straftat in der Rattenfängerstadt Hameln ausgelöst. Ein 38jähriger Mann hatte seine Lebensgefährtin an einem Seil hinter seinem Auto hergezogen. Vorher soll er sie bereits mit einem Messer verletzt haben. Die 28jährige Mutter eines Kindes überlebte wahrscheinlich nur deshalb, weil sich das Seil von selbst löste und ihr so Passanten zu Hilfe eilen konnten. Sie musste notoperiert und anschließend in ein künstliches Koma versetzt werden. Der Täter stellte sich anschließend der Polizei und ließ sich widerstandslos festnehmen. Inzwischen hat laut NDR die Staatsanwaltschaft in Hannover die Ermittlungen übernommen.

So viel vorweg: Ein solches Verhalten wird durch keinen kulturellen Hintergrund gedeckt! Trotzdem stand nach den ersten Meldungen sofort die Frage im Raum, wo die Wurzeln dieses Verbrechens finden seien. Inzwischen sind sie ansatzweise bekannt: Es soll sich um „deutsche Staatsbürger“ kurdischer Herkunft handeln. Sie sollen „Großfamilien“ angehören, allerdings nicht den (häufig in kriminellen Zusammenhängen erwähnten) „Mhallamiye-Kurden“ zuzurechnen sein.  Nicht bekannt ist bisher der religiöse Hintergrund. Gerade bei Kurden finden sich neben Anhängern des Islam auch zahlreiche Jesiden, die desöfteren mit einem als besonders archaisch zu beschreibendem  Religions- und Familienverständnis, das den Hintergrund für sogenannte „Ehrenmorde“ darstellt, in den Schlagzeilen stehen.

Unabhängig davon und von dem, was die Ermittlungen noch ergeben werden, ist festzustellen: Diese Straftat wird die Diskussion um die Grundfehler der Einwanderungs- und Integrationspolitik der letzten Jahrzehnte (zu Recht!) befeuern. Auch die massenhafte Vergabe der deutschen Staatsangehörigkeit, oft unter Beibehaltung der ausländischen, war ein Irrweg – egal, ob die Folgen nicht bedacht oder gar bewusst einkalkuliert wurden.

JustitiaEine „gerechte“ Bestrafung des Täters könnte problematisch werden. Unser Rechtssystem ist kaum geeignet, derartige Exzesse entsprechend zu ahnden. Oft genug hat der „kulturelle Hintergrund“ schon zur Milderung des Strafmaßes geführt. Der Ablauf des Geschehens dürfte Anwälte aber auch an einen „psychischen Ausnahmezustand“ des Täters denken lassen. Viel wird davon abhängen, ob die Frau überlebt und ob sie bereit ist, Aussagen gegen ihren Peiniger zu tätigen. Die Tatsache, dass sich die Polizei in Hameln und Bad Münder, wo Opfer und Täter lebten, auf Racheaktionen einstellen müssen, lässt einiges befürchten.

Zu befürchten ist allerdings auch, dass mit der wachsenden Anzahl der Einwanderer aus dem Orient auch die Probleme weiter wachsen werden. Mit „Wir schaffen das!“ oder „weiter so“ ist die Lage nicht zu retten!

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