Die Schlepper-Merkel vor der Wiederwahl?

Angela Merkel will Kanzlerin bleiben – sicher ist es aber noch lange nicht, ob sie es auch schafft!

Schlepper-Merkel_kleinDer vierten Amtszeit Angela Merkels als Bundeskanzlerin steht scheinbar fast nichts mehr im Weg. In der CDU gibt es niemanden, der ihr die Rolle streitig machen könnte. Dafür hat sie hauptsächlich selbst gesorgt. Andere Parteien liegen in den Umfragen weit genug hinter der CDU, andere Koalitionen als die derzeitige mit der SPD scheinen unmöglich.

Da bleibt der Trost, dass noch es noch einige Zeit hin ist, bis wirklich die Wahl zum neuen Bundestag ansteht. Und die Hoffnung, dass weitere Wahlen in europäischen Nachbarländern (Österreich, Frankreich, Niederlande) die gleichen Überraschungseffekte bringen wie der Brexit oder die Wahl Donald Trumps in den USA.

Bis dahin ist allerdings zu befürchten, dass die Einwanderung zwar nicht mehr völlig unkontrolliert, dafür aber auf hohem Niveau und organisiert weiter läuft. Das zeigt der Kurzbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Nachdem vorab bereits Jubelmeldungen über eine angeblich hohe Qualifikation und Motivation der „Geflüchteten“ durch die Medien geisterten, wurde über den hundert Seiten starke „Kurzbericht“ des IAB nach seiner Veröffentlichung weitgehend der Mantel des Schweigens gebreitet. Das hat seine Gründe.

iab_fluchtkostenDenn der Bericht über „Fluchtursachen und Fluchtwege“, bestätigt im Prinzip alle „Vorurteile“, die es in Bezug auf die Masseneinwanderung gibt. Und dies, obwohl die Ergebnisse nur auf der Grundlage von „Befragungen“ zustande gekommen sind, die keinerlei Überprüfung unterzogen wurden und deshalb als geschönt gelten müssen. Demnach lagen die „durchschnittlichen Kosten der Flucht aus dem Herkunftsland bei 7.137 Euro“, wovon 3.949 Euro auf Verkehrsmittel fielen, gefolgt von 3.103 Euro für Schlepper und 459 Euro für Unterkünfte. Je länger der Weg, desto teurer ist die Reise: Einwanderer aus Afghanistan und Pakistan zahlten im Schnitt 12.040 Euro, mit 1.638 Euro kommen Asylbewerber aus den Westbalkanstaaten am billigsten ins gelobte Land.

Damit hat sich auch die gern erzählte Geschichte von den „armen Menschen“, die zu uns kommen, endgültig erledigt. Mit fünfstelligen Summen könnten sich viele auch in ihrer Heimat eine Zukunft aufbauen.  Alles in allem kann bei 1,2 Millionen „Flüchtlingen“ im letzten Jahr von mindestens 3,8 Milliarden Euro ausgegangen werden, die die Schlepper-Mafia umgesetzt hat.

Und noch etwas weiß der Bericht zu vermelden: Eine „im Zeitverlauf sinkende Dauer und sinkende Kosten der Flucht“! Dazu hat nicht nur die monatelang offene Balkan-Route beigetragen. Inzwischen kommen auch andere Faktoren zum Tragen: So hatte die EU vor einem Jahr beschlossen, 160 000 Personen aus Griechenland und Italien in andere EU-Staaten umzusiedeln. Dabei wird (wie zu erwarten war) nicht berücksichtigt, welches Land wieviele Einwanderer bereits aufgenommen hat.

flughafenInzwischen sind die Charterflüge angelaufen. Gerechnet wird mit 250 Asylsuchenden pro Woche, die eine „gute Bleibeperspektive“ haben und von Bayern aus auf ganz Deutschland verteilt werden. Das macht 13 000 pro Jahr, die alsbald ihre Familien nachholen dürften.

Über einen weiteren Weg berichtete kürzlich der MDR. Unter dem Titel „Luxusflüchtlinge: Mit gekauftem Visum zum Asyl“ wurde über Syrer aus den Golfstaaten berichtet, die mit einem gekauften Touristenvisum in die EU einreisen und dann in „Deutschland ganz normal einen Asylantrag“ stellen.

Dieser Beitrag des Magazins „Exakt“ ist – trotz seiner deprimierenden Inhalte – ein Grund zur Hoffnung. Wenn Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks das Risiko eingehen, sich bei der „Obrigkeit“ unbeliebt zu machen, dann muss die Strahlkraft dieser Obrigkeit erheblich nachgelassen haben. Wie gesagt: Angela Merkel will Kanzlerin bleiben – sicher ist es aber noch lange nicht, ob sie es auch schafft!

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