Islampropaganda in der ARD – ein Ausrutscher?

Warum die Sendung „Anne Will“ künftig unter dem Titel „Anne wollte“ laufen müsste.

Im Anschluss an einen „Tatort“, in dem das Thema Islamismus eine Rolle spielte, lud Anne Will zu ihrer berüchtigten Schwatzrunde ein, die diesmal unter dem Titel „Mein Leben für Allah – Warum radikalisieren sich immer mehr junge Menschen?“ stand. In den Medien steppt am Tag danach der Bär. Die Empörung schlägt nicht nur in den Kommentarspalten hohe Wellen, die Zeitungen selbst sind diesmal voll davon. Was ist geschehen?

Als abschreckendes Beispiel hatte die Moderatorin eine Nora Illi, die als „Frauenbeauftragte“ eines dubiosen „Islamischen Zentralrats“ in der Schweiz fungiert, in der Runde sitzen – ganz in schwarz, vollverschleiert und durch einen Sehschlitz blinzelnd. Von der Trägerin eines sogenannten „Niqab“ kam dann auch nichts anderes als islamistische Propaganda in Reinkultur.

Nora Illi

Nora Illi

So durfte sie darüber schwadronieren, dass im Islam „Vielfältigkeit und Respekt“ herrsche, sie als Frau „ganz viele Rechte, sich auszuleben“, habe und der Niqab keineswegs ein Zeichen der Unterdrückung sondern ein Symbol für „Freiheit und Selbstbestimmung“ sei. Im Zusammenhang mit der Rekrutierung junger Moslems für den „Islamischen Staat“ führte sie ungehindert aus: „Muslime sind weltweit massivsten Repressionen ausgesetzt. Kein Wunder also, dass die Versuchung riesig sein muss, aus diesem Elend auszubrechen, ja, die Hidschra, also die Einreise in ein islamisches Land nach dem Vorbild des Propheten zu vollziehen, um dann im gelobten Syrien gegen die Schergen Assads und für Gerechtigkeit zu kämpfen. Daran ist aus islamischer Sicht auch gar nichts auszusetzen. Eine solche Überzeugung muss man, in den hiesigen Kontext übersetzt, als Zivilcourage hochloben.“

So viel Fanatismus, gepaart mit Dummheit spricht eigentlich für sich. Den aufgeregten Ton, den die zum Islam konvertierte Schweizerin anschlug, kennt man auch von zahlreichen links-grünen Politik-Darstellerinnen. Moderatoren wie Anne Will schweigen in der Regel zustimmend, wenn diese Gestalten ihre lebensfremden Tiraden verbreiten.

islamistinnen_uniRegte sich denn wenigstens in der restlichen Runde Widerspruch gegen den Auftritt der Islamistin? Zumindest nicht in der Form, wie er notwendig gewesen wäre. Denn neben Wolfgang Bosbach (CDU) saßen drei weitere Moslems, darunter ein Imam, in der Sendung. Und das ist der eigentliche Skandal!

So blieb es dem Gast Ahmad Mansour überlassen, über weite Strecken das Wort zu führen. Der als „Islamismus-Experte und Psychologe“ angekündigte Araber mit israelischem Pass ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zum Thema Salafismus und Antisemitismus und agiert als „vorsitzender Sprecher des Muslimischen Forums Deutschland e.V.“ Für sein „Engagement“  erhielt er 2014 den „Moses-Mendelssohn-Preis zur Förderung der Toleranz“. Damit waren die Grenzen seiner Argumentationsmöglichkeiten von vornherein klar abgesteckt.

Franz_MeinungsfreiheitEchte Gegner der Ausbreitung des Islam in Deutschland und Teilen Europas suchte man vergebens. In der „Welt“ meinte ein Ralf Dargent die (spöttisch gemeinte) Frage stellen zu müssen, ob denn die „rechtsextreme NPD ab sofort im Briefkasten immer ganz genau nach Talkshow-Einladungen von Anne Will“ suchen würde. Dabei wäre nicht nur im Falle dieses Themas eine solche Einladung längst überfällig! Aber selbst die vorsichtig operierenden Politiker der AfD suchte man in der Runde genauso vergebens wie Feministinnen oder Einwanderungs-Fanatiker, um sie mit den Folgen ihrer Politik zu konfrontieren. Osteuropäische Politiker, die klare Kante in Sachen Islam und Einwanderung sprechen, blieben ebenfalls zu Hause.

gez-hausverbotÜbrig bleibt der bittere Beigeschmack, dass die Islamisierung unserer Heimat eine weitere Hürde genommen hat. Anne Will und ihre Vorgesetzten werden das nicht begriffen haben. Sie sollten ihre Talkshow künftig besser unter dem Titel „Anne wollte“ laufen lassen. Und es ist höchste Zeit, dass die Bürger nicht mehr gezwungen werden, Islam- und andere volksfeindliche Propaganda über Gebühren finanzieren zu müssen!

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