SPD dreht weiter an der Überfremdungsschraube

Noch mehr Lehrer mit Migrationshintergrund sollen im Bildungsbereich tätig werden!

Die Pressemitteilung (PM) der Bundesfraktion kommt unauffällig daher. „Gesellschaftliche Teilhabe für alle ermöglichen“ heißt es in der Überschrift – und dagegen kann ja kaum jemand etwas einwenden.

asylanten1abBetrachtet man das der PM zugrunde liegende Pamphlet unter dem sperrig formulierten Titel „Projekt Zukunft #NeueGerechtigkeit: NeuesMiteinander – Einwanderungsland Deutschland“ etwas genauer, geht es jedoch nicht um „alle“ Bürger unseres Landes, sondern um jene, die unter dem Begriff „Menschen mit Migrationshintergrund“ zusammengefasst und aus Sicht der Sozialdemokraten ständig benachteiligt werden. „Ungleichbehandlung beginnt bereits im Kindergarten und setzt sich bis ins Erwachsenenleben fort. Menschen mit anderer Hautfarbe oder anderer Herkunft werden bei der Jobsuche, bei Aufstiegschancen, sogar bei der Wohnungssuche diskriminiert und müssen auf ihrem Lebensweg Hürden meistern, die die deutsche Mehrheitsgesellschaft nicht wahrnimmt.“

Das ist natürlich in mehrfacher Hinsicht Unfug. Die „Mehrheitsgesellschaft“ wird nahezu rund um die Uhr damit konfrontiert, wie schlecht es den zugewanderten Bürgern angeblich geht. Zudem werden gut integrierte Griechen, Italiener oder andere Einwanderer aus verwandten Kulturkreisen es sich verbitten, mit kriminellen Nordafrikanern, schlecht erzogenen Ghetto-Kids oder Wirtschaftsflüchtlingen in einen Topf geworfen zu werden.

Der Jammer-Arie am Anfang der Pressemitteilung folgt ein „Lösungsansatz“, in dem „weitere Verbesserungen und Investitionen in Bildung, Arbeit, Spracherwerb, in der Antidiskriminierungs- sowie Gesundheitspolitik“ gefordert werden. Dazu sollen „mehr Menschen mit Migrationshintergrund für den erziehenden Beruf und als Lehrkräfte“ gewonnen werden. Über den Umfang und das Niveau der Ausbildung dieser „Pädagogen“ wird nichts gesagt. Will man an das Experiment der „Neulehrer“ anknüpfen, die in der sowjetischen Besatzungszone (und nicht nur dort) nach 1945 die Lücken infolge der „Entnazifizierung“ füllen mussten? Dazu würde passen, dass die Repressionen – genannt „Antidiskriminierungspolitik“ – gegen all jene, die das gesellschaftliche Experiment auf Kosten der deutschen Bevölkerung nicht mitspielen wollen, weiter verstärkt werden sollen.

Die Autoren, der aus dem Senegal stammenden Abgeordnete Dr. Karamba Diaby und der Bremer Jurist und Beamte Dr. Matthias Bartke, stutzen nebenbei die deutsche Geschichte auf einen Bruchteil ihrer Zeit zurecht. Wörtlich heißt es:

„Kulturelle und religiöse Vielfalt in unserem Land sind nicht neu, sondern über Jahrzehnte – seit es Deutschland gibt – gelebt worden.“

Richtig gelesen: Deutschland gibt es erst seit wenigen Jahrzehnten und wird anscheinend mit der Bundesrepublik gleichgesetzt. Kurt Schumacher und viele andere SPD-Politiker des 19. Und 20. Jahrhunderts würden sich vermutlich im Grabe umdrehen, wenn sie das Treiben ihrer Nachfolger sehen könnten!

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