„Tag der deutschen Einheit“ in Köthen

Nicht nur in Dresden, sondern auch in zahlreichen anderen Orten gab es Veranstaltungen und Proteste gegen die "deutschen Zustände".

Für den 3. Oktober wurde von der „Freien Bürgerbewegung Köthen und Umgebung“, die seit langem die dortigen Montagsdemos organisiert, zu einer Kundgebung auf dem Marktplatz der Kreisstadt mit anschließendem Lichterspaziergang aufgerufen. Dazu wurden im Vorfeld 2.000 Flugblätter als Aufruf verteilt sowie in den sozialen Netzwerken Werbung gemacht. Der Einladung gefolgt waren Vertreter der Bürgerbewegung Dessau, Köthen sowie der NPD. Ziel war es, friedlich und parteiübergreifend für die Zukunft unserer Heimat und Familien zu demonstrieren. Das Motto „Merkel muss weg!“ wurde nicht ganz ohne Hintergedanken mit dem Zusatz „Wir schaffen das!“ versehen.

koethen_demo_031016eNach Ansprachen des Veranstalters und einzelner Gastredner, darunter unser Landesvorsitzender Peter Walde,  setzte sich der Zug von rund 100 Teilnehmern zu einem Gang durch die Innenstadt in Bewegung. Anschließend fanden sich die Teilnehmer zum Schlusswort des Veranstalters wieder auf dem Marktplatz zusammen. Nach Beendigung der Kundgebung kam es noch zu vereinzelten Gesprächen zwischen interessierten Bürgern und Gastrednern. Die Veranstaltung verlief friedlich und ohne besondere Vorkommnisse. Das zur Absicherung der Veranstaltung bereitstehende, recht große Polizeiaufgebot bekam nichts zutun, da von politischen Gegnern nichts zu sehen war.

Bekanntlich verliefen die Proteste nicht überall so harmonisch wie in Köthen. Wo jedoch Bürger auf „hochrangige“ Politiker trafen, kochten die Emotionen. Unser Bundesvorsitzende Frank Franz hat zu den Ereignissen einen Kommentar verfasst:

frank_franz„Es mögen unterschiedliche Auffassungen dazu bestehen, ob die Beschimpfungen, wie sie die politische Kaste am 3. Oktober in Dresden trafen, angemessen waren. Der Zorn auf die Politiker, die unsere Heimat zerstören, ist aber berechtigt. Denn dem Zorn der Deutschen geht die gegen sie gerichtete Politik voraus. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Medien Ursache und Wirkung verdrehen und die Bürger zum Problem erklären, während die wahren Täter weiterhin in ihren vom Steuerzahler gut bezahlten Sesseln sitzen und ihr schmutziges Geschäft gegen unser Volk weiter betreiben.

Wir steuern in Deutschland – wie in anderen europäischen Ländern – auf eine Wende zu. Und das lässt mich trotz aller Anfeindungen zuversichtlich in die Zukunft blicken. Wir sind noch lange nicht am Ende. Korrupte Politiker werden verschwinden, aber Deutschland wird bleiben!“

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