Rechtsextremisten machten Gerwald Claus-Brunner zum Killer!

Die bunte Welt der linksgestrickten Schickeria ist wieder im Lot.

Die BZ Berlin und der Dorftratsch brachten es an den Tag: Der spektakuläre Selbstmord des Kopftuch-Piraten und die Tötung einer weiteren Person gehen auf das Konto von Rechtsextremisten. Wie die nimmermüden Sensationsreporter herausfanden, hatte „Faxe“, wie er von Parteifreunden genannt wurde, eine schlimme Kindheit. Im 7000-Seelen-Ort Bad Rothenfelde, wo Claus-Brunner aufwuchs, können sich Nachbarn daran erinnern, dass die Familie „Stress gemacht“ und „offen ihre braune Gesinnung gezeigt“sowie „rechte Zeltlager im Garten organisiert“ habe.

Bad Rothenfelde

Bad Rothenfelde

Auch sonst ging es laut BZ turbulent zu: „Ein Bruder Gerwalds habe sich erschossen, irgendwann in den 80ern, eine der beiden Schwestern sei bei einem Autounfall ums Leben gekommen.“ Der Vater soll den Sohn aus dem Haus geprügelt haben, als dessen Homosexualität bekannt wurde. „Der Hof sei später abgebrannt“, ist aus Erzählungen des einstigen Abgeordneten bekannt.

Damit ist die bunte Welt der linksgestrickten Schickeria wieder im Lot. Es muss nicht mehr darüber diskutiert werden, wie sich das verhaltensauffällige Treiben des Piraten-Politikers durch die „Toleranz“ seines politischen Umfeldes erst zu diesen kriminellen Auswüchsen entwickeln konnte. Nazis sind schuld –  man hätte es gleich ahnen können!

claus_buchSpurensuche: Ein Blick in das Telefonverzeichnis von 1997 zeigt für Vater Walter Claus die Adresse Dissener Weg 33 an. Ein Blick auf die Karte zeigt ein einsam gelegenes Gehöft, das auch heute noch – wenn auch von anderen Bewohnern genutzt – vorhanden ist. „Abgebrannt“ dürfte also mindestens eine Übertreibung sein. Das Gleiche gilt für die „Informationen“ über ihr Leben, da die Familie kaum Nachbarn hatte und bereits 1996 nach Kanada ausgewandert war. Die einzige heute noch auffindbare Spur des Vaters ist ein Buch mit dem Titel „Die Medikamente der Veterinär-Medizin“, das 1973 erschien und 1978 letztmals neu aufgelegt wurde.

Der Kurort Bad Rothenfelde führt zwar den Moderator Hans Meiser, die Politiker Heiner Kamp (FDP) und Enak Ferlemann (CDU) sowie die Autorin Cora Stephan in ihrer Rubrik „Söhne und Töchter der Gemeinde“, nicht aber Gerwald Claus-Brunner oder seinen Vater. Im Falle des verblichenen Piraten ist das sicher besser so.

Im Vorfeld hatte sich Gerwald Claus-Brunner selbst als „unheilbar krank“ bezeichnet. Die Obduktion brachte allerdings nichts dergleichen zu Tage. Könnte „Faxe“ selbst zu der Erkenntnis gelangt sein, dass seine Veranlagung krankhafter Natur ist? Seine einstigen Weggefährten werden darüber sicher nicht nachdenken wollen.

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