Keine Überraschung: Einwanderer als Lohndrücker

Von den Vertretern großer Wirtschaftskonzerne wird in regelmäßigen Abständen die Forderung erhoben, den gesetzlichen Mindestlohn abzuschaffen.

Nun helfen auch keine Willkommens-Palaver mehr. Was jedem denkenden Menschen seit langem klar war, ist nun eingetroffen und kann nicht mehr verheimlicht werden.  Nach Recherchen von NDR Info arbeiten zahlreiche Personen, die in letzter Zeit als Asylbewerber oder Flüchtlinge nach Deutschland kamen, „schwarz zu Dumpinglöhnen und unter schlechten Arbeitsbedingungen“.

Asylheim_Jürgenstorf2Skandalös ist daran nicht nur der Sachverhalt selbst, sondern die Tatsache, dass neben Besuchern auch Mitarbeiter der Unterkünfte Schwarzarbeiterjobs gegen Provision vermitteln. Einer Studie der Universitäten Tübingen und Linz zufolge liegt der Anteil der Schwarzarbeiter bei bis zu 30 Prozent der 1,1 Millionen Flüchtlinge, die im vergangenen Jahr in Deutschland angekommenen sind. Aufgedeckt und strafrechtlich verfolgt werden nur wenige der rund 100 000 Fälle.

Ihre gespielte Überraschung und Empörung über diese Zustände sollten sich die Vertreter von Politik und Medien lieber verkneifen. Bis heute versuchen sie jeden, der die ungezügelte Masseneinwanderung kritisiert, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln öffentlich fertig zu machen. Dabei liegen schon seit Jahren Informationen über „Hungerlöhne auf dem Arbeitsstrich“ vor. Die Probleme, die mit der Armutszuwanderung einhergehen, sind in den großen Ruhrgebietsstädten wie die damit verbundene Ausbeutung weit verbreitet.

In Dortmund und anderswo waren es „Osteuropäer“, die als Folge der EU-Erweiterung seit 2007 gen Westen strömten. Auch hier wurde im Vorfeld vor dieser Entwicklung gewarnt und die Kritiker mit Totschlags-Argumenten bekämpft. Jetzt haben die Behörden mit Kriminalität und zunehmender Verwahrlosung ganzer Quartiere zu tun. Die Kosten im Sozialbereich explodieren, denn die wenigsten (2014 waren es 14,8 Prozent) der Zuwanderer gehen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Das liegt hauptsächlich daran, dass die angeblichen „Fachkräfte“ vom Balkan ähnlich schlecht qualifiziert sind wie die Masse der Einwanderer insgesamt. Daran wird sich in absehbarer Zeit nichts zum Besseren wenden, denn die Zuwanderung der nach Europa strömenden Wirtschaftsflüchtlinge geht ohne Aussicht auf eine grundlegende Änderung weiter.

Passend dazu wird von Vertretern großer Wirtschaftskonzerne in regelmäßigen Abständen die Forderung erhoben, den gesetzlichen Mindestlohn abzuschaffen. Damit zeigen diese verantwortungslosen Profitjäger, dass ihnen der soziale Frieden, seit Jahrzehnten eine der Grundvoraussetzungen aller wirtschaftlichen Erfolge in unserem Land darstellt, nicht viel wert ist. Wir können nicht warten, bis sich die Vernunft in den Schaltzentralen von Wirtschaft und Politik von allein durchsetzen wird. Noch gibt es legale Möglichkeiten des Widerstands!

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