Europa wehrt sich!

Gelungene Sommeruniversität der NPD im Saarland

Von Safet Babic

Auch dieses Jahr fand die Sommeruniversität des NPD-Landesverbandes Saar statt. Unweit der Verwaltungsgrenze zu Lothringen wurden an dem Wochenende vom 19-21.August mehrere Vorträge gehalten und angeregt diskutiert.

Am Freitagabend führte der Landesvorsitzende und Saarbrücker Stadtrat Peter Marx wie gewohnt kurzweilig in die Thematik des diesjährigen Kolloquiums ein. Als strategischer Denker betonte Marx die Wichtigkeit der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den drängenden Gegenwartsfragen und der europaweiten Vernetzung des nationalen Freiheitskampfes. Auch in den folgenden beiden Tagen führte Kamerad Marx als fachkundiger Moderator die verschiedenen roten Gesprächsfäden zu einem Strang zusammen.

Für eine europäische Reconquista

Sommeruni2aZum Auftakt am Samstagvormittag lieferte der nationale Publizist Johannes Scharf eine scharfe Analyse der gegenwärtigen Situation in Deutschland und Europa. Der Geschichtsstudent brachte dem Publikum in seinem Vortrag „Untergang oder Rückeroberung“ das politische Chaos der letzten Jahre mit klaren Worten in Erinnerung. Schonungslos rechnete der Buchautor mit den politischen Schlafwandlern und Totengräbern ab. Auch wenn die Völker Europas vor dem genozidalen Untergang stehen, gibt es noch Hoffnung, dem globalen Migrationsregime in die Speichen zu greifen. In der anschließenden Diskussion wurden insbesondere die – parallele – Notwendigkeit von politischer Willensbildung durch Wahlteilnahmen, zivilen Widerstand und der Schaffung von Rückzugsräumen für autochthone Deutsche und Europäer erörtert. Aus dem natürlichen Widerstandsrecht muss der Wille zur europäischen Reconquista erwachsen.

Nachhaltigkeit durchsetzen

Anschließend beleuchtete der Diplom-Ingenieur Jörg Bartel das Schlüsselthema „Nachhaltigkeit in der Ernährungswirtschaft als Verantwortung für Generationen“. Mit einer professionellen Präsentation wurde die ökologische, ökonomische und soziale Dimension des Nachhaltigkeitsbegriffs dargestellt. Aufgrund seiner langjährige Berufserfahrung als Metzgermeister und studierter Lebensmitteltechniker im Geschäftsbereich Qualitätsmanagement, Umwelt und Nachhaltigkeit in einem deutschen Lebensmittelkonzern, konnte dem wissbegierigen Auditorium das ungewohnte Themenfeld griffig erklärt werden. Dabei wurde deutlich, dass bereits zu Beginn des 18.Jahrhunderts in Deutschland Schriften zum nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen verfasst wurden.

Einblicke in die betriebliche Praxis der Fleischverarbeitung, einschlägigen UN-Erklärungen, der Deutschen Nachhaltigkeitsstudie von 2016 und dem Siegel-Dschungel im Öko-Bereich unterstrichen die Bedeutung der Thematik. Auch der CO2-Verbrauch in der Fleischverarbeitung wurde ausführlich erklärt. Jenseits kommerzieller Werbestrategien dient Nachhaltigkeit dem Volkswohl, auch wenn die Zeit des Billigfleisches dann vorbei wäre. Übrigens war Jörg Bartel noch bis vor einigen Monaten im Landesvorstand der AfD im Saarland, bevor er aus grundsätzlichen Erwägungen heraus den Weg zur NPD fand und heute den NPD-Kreisverband Merzig als Vorsitzender führt. In der Diskussion wurde auch auf das AfD-Parteiprogramm Bezug genommen, da ein ganzes Kapitel dem angeblichen Klimaschwindel gewidmet ist. Diese Ausführungen zum Klimawandel sind für den Naturwissenschaftler Bartel überhaupt nicht nachvollziehbar und ein programmatischer Schwachpunkt der AfD.

Flandern wehrt sich

Nach der nahrhaften Mittagssuppe ging es mit einem Bericht aus Flandern weiter. So sprach Jan Verbraeken als farbentragender flämischer Aktivist über den „Widerstand gegen die Islamisierung in Flandern“. Der Stamm der Flamen stemmt sich seit Jahren gegen die kulturelle und politische Unterdrückung durch das Zwangskonstrukt Belgien. Obwohl die Flamen die Mehrheit in Belgien stellen, werden ihre Belange nicht gehört, zumal frankophone Sozialisten auch noch ein landesweites Wahlrecht für Migranten aus Nordafrika und der Türkei einführen wollen. Nicht erst seit den Terroranschlägen von Brüssel ist Flandern im Visier der Islamisten. Im gescheiterten Staat Belgien führt das Identitätsvakuum dazu, dass sich die Mehrheit der Flamen nicht gegen die islamische Überfremdung wehrt. Während in Deutschland das Volk mit der Faschismuskeule ruhig gehalten wird, und in Frankreich und Großbritannien die koloniale Vergangenheit als Entschuldigung für die Massenzuwanderung mißbraucht wird, prägen in Belgien die selbstauferlegte politische Korrektheit die öffentliche Debatte. Gegen die ethno-kulturelle Selbstaufgabe machen nur die aktivistische Pegida Flandern, die studentische Voorpost und der Vlaams Belang als Wahlpartei mobil. Interessanterweise spielt der Front National in Wallonien keine große Rolle. Für die flämischen Nationalisten ist die Überwindung der islamistischen Gefahr die vorrangige Aufgabe, die Verwirklichung eines unabhängigen Flanderns bleibt aber weiterhin das Herzanliegen der volkstreuen Kräfte Flanderns.

TTIP stoppen

Meise-Porträt-gekürztAm Nachmittag ging die Rechtsanwältin Ariane Meise, die auch Mitglied im NPD-Parteivorstand ist, in ihrem Referat auf ein wichtiges Wirtschaftsthema ein. In ihrem Vortrag „TTIP – Die Folgen für Europa“ erläuterte die langjährige NPD-Aktivistin anschaulich die Folgen des Transatlantischen Freihandelsabkommens für die Bürger. Denn die geheimen Absprachen zwischen der EU und den USA bergen jenseits der vielbemühten Chlorhühnchen enorme Gefahren für soziale, politische und ökologische Standards. Gerade im Bereich Gentechnik hätte TTIP fatale Folgen für Deutschland. Nicht mehr die nationalen Parlamente, sondern ausländische Unternehmen würden dann ihre Forderungen unter Umgehung der Gerichte diktieren können. Die Kreistagsabgeordnete im Rhein-Sieg-Kreis machte zudem auf die Gefahren der Privatisierung der kommunalen Daseinsvorsorge aufmerksam. Instinktiv lehnen 70 Prozent der befragten Deutschen das umstrittene Abkommen ab. Für die Nationalisten in Deutschland und Europa dürften noch viele Herausforderungen kommen.

Kameradschaftsabend mit Akkordeon und Dudelsack

Gesellig wurde es beim anschließenden europäischen Kameradschaftsabend, den der bretonische Befreiungsnationalist Pierre-Yves Le Goff von der Organisation Ad Sav mit Akkordeon und Dudelsack musikalisch gestaltete. Mit seinen volkstümlichen Weisen erfreute er Herz und Gemüt. Bis weit in die Nacht erklangen deutsche und flämische Freiheitslieder.

Recht(s) für Deutschland

Richter-TitelZum Seminarabschluss am Sonntag sprach Peter Richter als Prozessbevollmächtigter im laufenden NPD-Verbotsverfahren zum Thema: „Der Kampf um das Recht“. Der junge Anwalt aus Saarbrücken erläuterte dabei das politisch motivierte Vorgehen des Bundesrates, um die unliebsame Opposition auszuschalten. Da das politische Anliegen der NPD aber gesetzeskonform ist, rechnet der NPD-Anwalt mit dem Scheitern des Verbotsantrages. Die Organisation und Verpflegung mit saarländischen Grillspezialitäten ließen keine Wünsche offen. Zum Abschluss bedankte sich Peter Marx als Gastgeber bei den über 40 motivierten Teilnehmern für ihre konstruktive und disziplinierte Mitarbeit und erklärte: “Die NPD ist keine Ein-Punkt-Partei, sondern inhaltlich breit aufgestellt.“ Politisch und mental gestärkt blickt der NPD Landesverband Saar der kommenden Landtagswahl im März 2017 tatenfreudig entgegen

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