Willkommenskultur tötet!

von Ronny Zasowk Paris und Nizza waren weit weg, Brüssel auch, Orlando erst recht. Bei den dortigen Anschlägen reichte es offenbar, „Je suis“-Trauer an den Tag zu legen und...

von Ronny Zasowk

Paris und Nizza waren weit weg, Brüssel auch, Orlando erst recht. Bei den dortigen Anschlägen reichte es offenbar, „Je suis“-Trauer an den Tag zu legen und das Profilbild in den sozialen Netzwerken mit den Farben des jeweiligen Landes zu versehen, in dem sich der Terroranschlag ereignete, um das eigene Gewissen beruhigt zu haben und zur Tagesordnung übergehen zu können.

Merkel_Brief_AusschnittDoch nun ist der Terror in Deutschland angekommen. Ein Axt-Massaker in Würzburg, eine mörderische Schießerei in München, eine tödliche Macheten-Attacke in Reutlingen und ein Sprengstoffanschlag in Ansbach – die, die Kanzlerin Merkel gerufen hat, haben die Einladung auf ihre Art angenommen.

Während die Presse über unorganisierte Amokläufer und verwirrte Einzeltäter spekuliert, auf die psychische Labilität der Täter aufmerksam macht und in München sogar zeitweise dem medial konstruierten Gespenst „Rechtsextremismus“ die Schuld für zahlreiche Tote in die Schuhe schieben wollte, überbieten sich die etablierten Parteien mit blödsinnigen Vorschlägen, wie man dem Problem, das man selbst geschaffen hat, nun begegnen kann: die einen wollen sogenannte Train-Marshals auf Streifzug in die öffentlichen Verkehrsmittel entsenden (wogegen nichts einzuwenden ist, was aber das Problem nicht lösen wird), die anderen wollen die Überwachungsinstrumente verbessern, wieder andere wollen das Waffengesetz verschärfen. Der letztgenannte Vorschlag führt die Hilflosigkeit der herrschenden Parteien besonders deutlich vor Augen, wurde die Schusswaffe, die in München zum Einsatz kam, doch illegal über den Schwarzmarkt erworben. Wer nach dem Münchener Terroranschlag eine Verschärfung des Waffengesetzes fordert, müsste sich nach dem Terroranschlag von Nizza auch für ein Lkw-Verbot stark machen.

Diese Symptompfuscherei und Verdrängung der tatsächlichen Ursachen der terroristischen Bedrohung führen dazu, dass wir bereits in den nächsten Tagen und Wochen die nächsten Terroranschläge in Deutschland erwarten müssen. Politiker, die sich auch jetzt noch vor die Öffentlichkeit stellen und sagen, das habe nichts mit dem Islam zu tun, machen sich mitschuldig an jedem weiteren Anschlag in Deutschland.

Auch die ständig wiedergekäute Phrase, dass der islamistische Terror ein gesamteuropäisches Problem sei, ignoriert die Realität. Während Kanzlerin Merkel im letzten Jahr ihre „Wir-schaffen-das“-Reden hielt, sorgten osteuropäische Politiker dafür, dass ihren Ländern die Bedrohung durch islamistische Terroristen erspart bleibt. Die polnische Regierung wehrte sich erfolgreich dagegen, muslimische Zuwanderer aufnehmen zu müssen. Der ehemalige tschechische Präsident Václav Klaus sagte seinerzeit: „Wenn Europa Selbstmord begehen will, indem es eine unbegrenzte Zahl an Einwanderern aufnimmt,

Robert Fico

Robert Fico

soll es das tun. Aber ohne unsere Zustimmung.“ Ähnlich deutlich formulierte der slowakische Regierungschef Robert Fico: „Wir werden nicht bei dieser verrückten Idee mitmachen, alle mit offenen Armen aufzunehmen.“ Er wies auch darauf hin, dass sein Land sich nicht an den militärischen Interventionen in den Heimatländern der Zuwanderer beteiligt habe und somit auch keine Verantwortung für das Auslösen der Flüchtlingsströme trage.

Der islamistische Terror ist kein gesamteuropäisches Problem. Er ist ein Problem der Staaten, die seit Jahrzehnten eine millionenfache Zuwanderung kulturfremder Menschen dulden und die als willfähriges Anhängsel der USA souveräne Staaten destabilisieren und ins Chaos stürzen und somit einen beträchtlichen Teil der Flüchtlingsströme erst in Gang gesetzt haben.

Merkel und ihre multikulti-besoffenen Bahnhofsklatscher haben mit ihrer Willkommenskultur eine Bedrohung für die innere Sicherheit geschaffen, die vergleichbar mit den Staaten des Nahen sowie Mittleren Ostens und Nordafrikas ist, weil die dortigen Konflikte und Probleme via Asylticket nach Deutschland importiert wurden.

Dieser Entwicklung kann man nur wirkungsvoll begegnen, wenn man einen Schlussstrich unter die Massenzuwanderung setzt, die Grenzen schließt und Islamisten, abgelehnte Asylbewerber und kriminelle Ausländer konsequent und ausnahmslos in ihre Heimatländer abschiebt. Dass eine solche Politik Sicherheit schafft, zeigen die osteuropäischen Staaten, die von islamistischen Terroranschlägen verschont geblieben sind.

Je eher die Deutschen erkennen, dass die von oben verordnete Willkommenskultur eine Gefahr für die Sicherheit in Deutschland darstellt, desto mehr Menschenleben können gerettet werden.

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