NATO verschärft Eskalationsstrategie gegen Moskau

Wie das imperialistische Kriegsbündnis einen großen Krieg vorbereitet von Volker Hermann Das NATO-Bündnis verschärft das Säbelrasseln gegen Russland massiv und kündigte in den vergangenen Wochen an mindestens 4000 NATO-Soldaten...
U.S. Soldiers and Airmen, as well as soldiers from five NATO nations, parachute from a C-130J Hercules aircraft over the Alzey drop zone in southwestern Germany June 15, 2010. U.S. Soldiers, Airmen and Marines, as well as soldiers from Belgium, Germany, Hungary, Britain, Norway and the Netherlands, participated in airborne operations during International Jump Week 2010. The U.S. Air Force's 435th Contingency Response Group organized the event to build confidence and relations among the NATO allies. (U.S. Air Force photo by Staff Sgt. Shawn Weismiller/Released)

Wie das imperialistische Kriegsbündnis einen großen Krieg vorbereitet

von Volker Hermann

Das NATO-Bündnis verschärft das Säbelrasseln gegen Russland massiv und kündigte in den vergangenen Wochen an mindestens 4000 NATO-Soldaten nach Osteuropa zu entsenden. „Wir wollen vier rotierende, robuste multinationale Bataillone in die baltischen Staaten und nach Polen verlegen“, erklärte der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Die USA, Deutschland und Großbritannien werden jeweils eintausend Soldaten beisteuern, und auch Kanada wird voraussichtlich sein Kontingent Flag_of_NATO_svgvon tausend Mann beitragen. Die Stationierung ist ein besonders provokativer Schritt im Rahmen der Aufrüstung, die das Nato-Oberkommando seit zwei Jahren gegen Russland betreibt. Die herrschenden Eliten der USA und Europas legen so bedenkenlos eine Saat des Krieges, und dies gleich an mehreren Stellen der eurasischen Landmasse. Dies birgt die Gefahr eines von der NATO und dem US-Imperialismus gewollten und provozierten Krieges der in sich gar die Gefahr eines 3. Weltkrieges birgt.

Dies alles fällt mit der Operation „Anakonda 2016“ zusammen, an der sich 30.000 Soldaten des imperialistischen westlichen Kriegsbündnisses beteiligten [Die Juli-Ausgabe der DS berichtete]. Die USA stellen bei diesem antirussischen Aufmarsch mit 12.000 Soldaten das größte Kontingent. Der NATO geht es darum, in Ostereuropa und insbesondere auf dem Baltikum eine ständige Streitmacht zu etablieren. Dies kann man durchaus als Vorbereitung einer möglichen Bodeninvasion entlang der russischen Grenze deuten.

Seit dem Putsch in der Ukraine bereiten USA und NATO einen imperialistischen Krieg an der russischen Grenze vor und sind dabei den ganzen europäischen Kontinent in einen Krieg zu zwingen. Frankreich, Österreich, Ungarn, aber auch die tschechische Regierung sind aus diesem Kriegsmanöver aber teilweise ausgeschert oder versuchen zumindest beschwichtigend auf die Krieger im NATO-Hauptquartier einzuwirken. Dies erschwert nun die Kriegsvorbereitung gegen das nationalsouveräne Russland.

Sollte nun ein baltischer Staat auch nur ungeprüft behaupten, russische Soldaten hätten kriegerische Handlungen vorgenommen müssten deutsche Soldaten für die Interessen des NATO-Imperialbündnisses sterben.

Der Vorwurf der „russischen Aggression“ gegen EU-Staaten ist eine dreiste Lüge, die der moderne Imperialismus besonders oft und gerne vorbringt. Die NATO-Führung benutzt die völkerrechtlich einwandfreie Eingliederung der Krim in die russische Föderation nach dem Putsch in der Ukraine als Rechtfertigung für ihre Kriegsvorbereitungen. Diese seien angeblich defensive Vorkehrungen gegen die Putin-Regierung, die drauf und dran sei, in Ost- und Zentraleuropa einzufallen. Die amerikanischen und EU-Imperialisten, geben vor das Baltikum »zu verteidigen«, weil es ihnen einen Vorwand für ihre militärische Aufrüstung liefert und als Aufmarschgebiet für verdeckte und militärische Operationen entlang der russischen Flanke dient.

Unterdessen arbeitet die NATO an weiteren Provokationen. So soll Georgien in die NATO aufgenommen werden. Russland und die pro-NATO-Regierung Georgiens führten 2008 einen kurzen Krieg. Eine Integration Georgiens in die NATO würde die Macht des westlichen Imperialismus an der russischen Südflanke stärken und dort ein Aufmarschgebiet für Washington schaffen.

Auch wenn es zumindest derzeit illusorisch erscheint, so sollte einer einst wieder souveräner deutscher Nationalstaat nicht nur aus der Einkreisungspolitik gegen Moskau ausscheren, sondern am besten auch dem BRICS-Staatenbündnis beitreten.

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