Der Islamismus grassiert, doch die Politik schaut zu

von Ronny Zasowk Wie viel Häme mussten sich die Gründer der PEGIDA-Bewegung Ende des Jahres 2014 anhören, als die Bestandteile ihres Namens von den super-informierten Medien auseinandergenommen wurden. Wie...

von Ronny Zasowk

Wie viel Häme mussten sich die Gründer der PEGIDA-Bewegung Ende des Jahres 2014 anhören, als die Bestandteile ihres Namens von den super-informierten Medien auseinandergenommen wurden. Wie Zasowk_2016könne man denn in Dresden gegen Islamisierung protestieren, eine Islamisierung, von der in Deutschland überhaupt keine Rede sein kann?

Auch sei es dem Innenministerium und dem Bundesamt für Verfassungsschutz zufolge völlig realitätsfern, zu glauben, dass sich Islamisten und IS-Dschihadisten unter die nach Deutschland strömenden Asylbewerber und Flüchtlinge mischen könnten. Schließlich würden diese Menschen ja vor allem auch vor den Mörderbanden des „Islamischen Staates“ (IS) fliehen.

So sehr kann man sich täuschen, wenn man die Realität im eigenen Land ausblendet. Auch wenn Dresden bisher zum Glück (noch) keine islamischen Parallelgesellschaften aufweist, die mit Teilen Berlins und westdeutscher Großstädte und Ballungszentren gleichgesetzt werden können, hat das Problembewusstsein in Deutschland – auch durch PEGIDA – deutlich zugenommen. Spätestens seit dem Bestseller des ehemaligen Neuköllner Bezirksbürgermeisters, Heinz Buschkowsky, dürfte einer breiten Mehrheit in Deutschland bekannt sein, dass Zuwanderung aus orientalischen Ländern nicht nur Bereicherung mit sich bringt und dass ganze Stadtteile deutscher Großstädte zu kippen drohen.

Mittlerweile mussten auch die Sicherheitsbehörden einräumen, dass der Asylzustrom von Islamisten ausgenutzt wurde, da sich zahlreiche potentielle Terroristen unter die Zuwanderermasse gemischt haben. Konkret schreiben die Autoren des VS-Berichts: „Etwa 70 Prozent der in Deutschland eintreffenden Flüchtlinge sind Muslime. Islamisten beziehungsweise islamistische Organisationen versuchen, unter diesen Neuankömmlingen zu missionieren und Anhänger zu rekrutieren. Dabei bietet sich eine Kontaktaufnahme unter dem Deckmantel humanitärer Hilfsangebote an.“

Thomas de Maizière

Thomas de Maizière

Bundesinnenminister Thomas de Maizière und VS-Chef Hans-Georg Maaßen haben nun den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2015 vorgestellt, in dem deutlich wird, dass die Gefahr des Islamismus in Deutschland massiv zugenommen hat. So sei die Zahl der Islamisten in den vergangenen drei Jahren von 42.550 auf 45.120 gestiegen. Einen besonders starken Zulauf hätten salafistische Gruppen erhalten, deren Anhängerzahl von 5.500 auf 8.350 gestiegen ist. Die Sicherheitsbehörden weisen darauf hin, dass die Gefahr der salafistischen Strukturen vor allem in ihrer Rekrutierungstätigkeit liegt. So haben sämtliche Dschihadisten, die in den Irak oder nach Syrien ausgereist sind, um sich dort dem IS anzuschließen, vorher Berührungen mit Salafisten gehabt. Mit Stand vom 31. Mai 2016 sind insgesamt 820 Islamisten aus Deutschland ausgereist, um sich an Kampfhandlungen zu beteiligen.

Die NPD weist seit Jahren darauf hin, dass die mit der Zuwanderung aus islamischen Ländern verbundenen Probleme endlich ernst genommen werden müssen. Wer die Islamisierung in Deutschland leugnet, ist nicht in der Lage, den Islamismus wirksam zu bekämpfen. Wer zulässt, dass mitten in Deutschland islamische Parallelgesellschaften entstehen, darf sich nicht wundern, dass auch in Deutschland islamistische Terroranschläge verübt werden. Wer sich aus ideologischen Gründen beharrlich weigert, rechtsstaatlich gebotene Abschiebungen vorzunehmen und abgelehnte Asylbewerber und ausländische Islamisten in ihre Heimat zurückzuschicken, der duldet die Ausbreitung des IS in Deutschland. Und wer Zuwanderer in unser Land einreisen lässt, ohne dass diese sich an der Grenze identifizieren müssen, schafft eine Herrschaft des Unrechts.

Wenn es in Deutschland zu einem islamistischen Terroranschlag kommt, wird auch an den Händen der Bundesregierung Blut kleben.

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