„Politische Inzucht?“ Ein Kommentar von DS-Chefredakteur Peter Schreiber

Wir veröffentlichen an dieser Stelle vorab aus der Juli-Ausgabe der Deutschen Stimme, die am 24. Juni 2016 erscheint, den Kommentar des Chefredakteurs zu den skandalösen Äußerungen von Bundesfinanzminister Wolfgang...

Wir veröffentlichen an dieser Stelle vorab aus der Juli-Ausgabe der Deutschen Stimme, die am 24. Juni 2016 erscheint, den Kommentar des Chefredakteurs zu den skandalösen Äußerungen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble:

Liebe Leser,

mit seiner Behauptung, die er mit Blick auf die Migranten-Massen aus Afrika und Arabien aufstellte, »die Abschottung« sei das, »was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe«, hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble den Vogel abgeschossen.

Schäuble ist also offenbar der Meinung, daß die großartige, jahrtausendealte Kultur unseres europäischen Abendlandes mit seinen gewachsenen Völkern und nationalen Identitäten ohne die Massenzuwanderung aus Afrika und dem Nahen Osten an – wie auch immer gearteten – geistigen oder biologischen (?) Degenerationserscheinungen zugrunde gehen würde.

Ich finde es schon mal bemerkenswert, daß plötzlich mit solchen Begrifflichkeiten operiert wird. Uns Nationalisten wirft man regelmäßig »Biologismus« oder gar »(Kultur-)Rassismus« vor, wenn wir uns dazu einlassen, wie sich die Bevölkerungsstruktur des Kontinents künftig zusammensetzen sollte.

Auch interessant: Jahrzehntelang war schon der Begriff »Bevölkerungspolitik« ein so genanntes »No go« in der politischen Diskussion. Jetzt auf einmal darf eine solche ganz offiziell betrieben werden – wenn auch unter gänzlich umgekehrten Vorzeichen.

Thema Inzucht: Kein Kontinent hat wohl einen ausdifferenzierteren Genpool vorzuweisen und eine größere kulturelle Vielfalt als unser Europa. Doch das ficht die Schäubles dieser Republik nicht an. Vor allem blenden sie gekonnt aus, dass das Thema Inzest und Verwandtenehen ausgerechnet bei vielen Einwanderern aus dem genannten Kulturraum ein großes Problem darstellt. So berichtete beispielsweise das Magazin KONTRASTE schon in einer Sendung aus dem Jahre 2008 darüber wie folgt: »Obwohl in Deutschland geächtet, gehört die Verwandtenehe unter Migranten immer noch zur Normalität. In so manchem Stadtteil wird aus Tradition jede fünfte Ehe zwischen Cousin und Cousine abgeschlossen. Problematisch wird das beim Nachwuchs. Zeugen Cousin und Cousine ersten Grades ein Kind, ist das Risiko schwerster Anomalien oder Krankheiten beim Kind doppelt so hoch, wie bei einer gewöhnlichen Ehe.« (rbb-online/ kontraste vom 31. Juli 2008).

DS-Chefredakteur Peter Schreiber

DS-Chefredakteur Peter Schreiber

Vielleicht ist es ja aber auch die Jahrzehnte währende geistige Inzucht, die unsere Machteliten in Wirtschaft, Politik, Justiz und Medien miteinander getrieben haben – eifersüchtig und fanatisch darauf achtend, das Aufkommen jeder echten, identitären Opposition schon im Keime zu ersticken – die nun sogar schon so weit führt, dass nicht nur Verwandtenehen von Migranten, sondern sogar Ehen mit Minderjährigen von BRD-Gerichten anerkannt werden.

Kein Witz: Das Oberlandesgericht Bamberg hat kürzlich in einem Urteil die Gültigkeit einer nach islamischen Recht geschlossen Ehe mit einer minderjährigen Braut anerkannt.

Wahrscheinlich ist es das, was Schäuble meint, wenn er von dem »enormen innovatorischen Potenzial « (n-tv, 8. Juni 2016) spricht, das wir uns nutzbar machen müssen. Ganz ehrlich: Wann rollt der Mann endlich von der Politik- Bühne?

Peter Schreiber • DS-Chefredakteur

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