Solidarität mit den Flutopfern – wir schaffen das!

von Ronny Zasowk Bisher kann noch überhaupt nicht seriös beziffert werden, auf welche gigantische Summe sich die Schäden der Flutkatastrophe in Teilen Bayerns und Baden-Württembergs belaufen werden. Allein im...

von Ronny Zasowk

Bisher kann noch überhaupt nicht seriös beziffert werden, auf welche gigantische Summe sich die Schäden der Flutkatastrophe in Teilen Bayerns und Baden-Württembergs belaufen werden. Allein im bayerischen Simbach liegt der Sachschaden bereits jetzt in zweistelliger Millionenhöhe. Unzählige Menschen stehen vor dem Nichts, auch in größeren Städten wie Passau herrscht Unsicherheit. Mehrere Menschen sind durch die Fluten bereits ums Leben gekommen.

ZasowkEigentlich müsste man meinen, dass die bundesdeutsche Polit-Prominenz nun schnelle Maßnahmen auf den Weg bringt, um den zahllosen Opfern schnelle Hilfe zuteil werden zu lassen. Doch das Einzige, wozu man sich bisher durchringen konnte, ist eine „Soforthilfe“ des Freistaats Bayern in Höhe von 1.500 Euro für alle Betroffenen. Wie die Flutopfer mit 1.500 Euro die Trockenlegung ihrer Häuser, die Beseitigung der gröbsten Schäden und letztlich die Sanierung ihrer Wohnräume bezahlen sollen, bleibt das Geheimnis von Ministerpräsident Horst Seehofer und Bayerns Finanzminister Markus Söder.

Von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die im letzten September keine Sekunde überlegte und Merkel_Brief_Ausschnittabertausenden Asylbewerbern und sogenannten Flüchtlingen Tür und Tor öffnete, bisher keinerlei Regung! Deutsche Opfer sind der Kanzlerin völlig egal – für Fremde hat sie stets die Spendierhosen an.

Finanzielle Mittel wären vorhanden – noch immer stehen im staatlichen Fluthilfefonds aus dem Jahr 2013 vier Milliarden Euro bereit. Doch die Bundesregierung verweigert sich, da sie formelle Bedenken hat. Mit dem Geld dürfe man nur bei nationalen Katastrophen einspringen, durch das Hochwasser seien aber „nur“ Bayern und Baden-Württemberg geschädigt.

Warum wurde nicht auf Formalitäten hingewiesen, als hunderttausende Sozialtouristen über das Asylticket nach Deutschland gekommen sind, ohne einen echten Flucht- oder Asylgrund vorweisen zu können? Warum wurde nicht auf Formalitäten aufmerksam gemacht, als andere EU-Staaten mit deutschen Steuergeldern finanziell saniert wurden, obwohl die No-Bailout-Klausel der EU die Haftung für die Schulden fremder Staaten verbietet?

Deutsche Opfer sind keine Opfer zweiter Klasse! An der Bewältigung der Flutkatastrophe wird sich zeigen, wie solidarisch Deutschland wirklich ist. Bei der Hilfe für schuldlos in Not geratene Deutsche darf es keine formellen Bedenken geben.

Solidarität mit den Flutopfern – auch hier muss gelten: wir schaffen das!

 

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