Bedrohung: Kriminelle Großfamilien

Es gibt sie inzwischen seit Jahrzehnten in Deutschland, die kriminellen, meist arabischen oder kurdischen Großfamilien. Besonders in Bremen, im Ruhrgebiet oder Berlin haben sie sich ausgebreitet und Strukturen gebildet,...

Es gibt sie inzwischen seit Jahrzehnten in Deutschland, die kriminellen, meist arabischen oder kurdischen Großfamilien. Besonders in Bremen, im Ruhrgebiet oder Berlin haben sie sich ausgebreitet und Strukturen gebildet, die weitgehend autonom agieren.

KanzleramtIn der aktuellen Ausgabe der „Welt am Sonntag“ beklagt Autor Michael Behrendt diese Zustände speziell für die Bundeshauptstadt. Wirklich neu ist an seinem Bericht aber wenig: Hilflosigkeit von Polizei und Justiz, Hartz-IV-Bezug trotz offensichtlichen Reichtums oder „Friedensrichter“ als Element quasi-staatlicher Strukturen sind lange bekannt. Und auch die scheinbar überraschende Erkenntnis, dass diese kulturfremden Kriminellen neues Personal in Asylantenheimen rekrutieren, zeigt nicht mehr als eine absehbare Entwicklung, vor der wir seit Jahren warnen.

Auch die meist linksgestrickten Journalisten sollten nicht so tun, als seien sie überrascht. Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL, meinte Mitte 2014 mit Hinweis auf die in Deutschland lebenden Syrer: „Diese Community kann Flüchtlingen helfen, sich zu integrieren, Jobs und Wohnungen zu finden.“ Genau das passiert jetzt. Millionenschwere Verbrecher haben natürlich mehr Möglichkeiten als ihre mittellosen Landsleute, die „Integration“ in eine ihnen nützliche Richtung zu lenken. Die Vertreter des bürgerfernen Staates sehen dabei tatenlos zu, wie Geld gewaschen und zunehmend auch in legale Geschäfte investiert wird. Vermutlich findet sich bald ein Soziologe, der diese Entwicklung „interessant“ findet und vorschlägt, die „Friedensrichter“ in den öffentlichen Dienst zu übernehmen und das islamische Recht in Teilbereichen des Lebens auch offiziell zu akzeptieren.

Berichte über diese kriminellen Großfamilien erscheinen seit Jahren regelmäßig in der Presse. Meist bleiben sie folgenlos, wenn man von öffentlichkeitswirksamen Auftritten wie dem Angela Merkels in Duisburg im letzten August absieht. Mehr als Sprechblasen über die Zustände im Stadtteil Marxloh konnten ihr dabei nicht entlockt werden. „Ehrlich erschrocken“ zeigte sich Merkel lediglich über die Tatsache, dass „in der Bezirksregierung kein einziger Vertreter mit Migrationshintergrund sitze“, nachdem dies ein Vertreter der alevitischen Gemeinde kritisiert hatte. Nur kurze Zeit später sprach die Kanzlerin ihre berühmt-berüchtigte Einladung an die Welt aus.

Welche Folgen das verantwortungslose Handeln Merkels noch haben kann, zeigt das Beispiel der Miri-Familie in Bremen. Sie zählt zu den sogenannten Mhallamiye-Kurden, die vor rund 30 Jahren als „Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Libanon“ nach Deutschland kamen. Anstatt sie schnellstmöglich dorthin zurückzuschicken, konnten sie ihren Aufenthalt in der Hansestadt „verfestigen“. Rechtlich irgendwo zwischen „Staatenlosigkeit“ und „deutscher Staatsangehörigkeit“ angesiedelt, können sie heute kaum noch wirksam abgeschoben werden.

Inzwischen hat sich der berüchtigte Clan auch in Niedersachsen ausgebreitet. Beim Landeskriminalamt (LKA) musste man Ende 2015 gegenüber dem „Focus“ einräumen, dass seine Angehörigen die Polizei und die hiesigen Gesetze und Regeln in den meisten Fällen ablehnen und seit 2012 zunehmend Beamte bedrohten. Laut LKA sind die Mhallamiye-Familien in Hannover, Hildesheim, Stade, Achim, Wilhelmshaven, Peine, Göttingen, Osnabrück, Braunschweig, Salzgitter, Hameln, Lüneburg und Delmenhorst. Einen Grund zu Handeln sehen weder die niedersächsische Landes- noch die Bundesregierung. Im „Kampf gegen Rechts“ lassen sich verwelkte Lorbeeren müheloser „verdienen“. (Unvergessen ist in diesem Zusammenhang der Wirbel um ein altes Hotel, das der inzwischen verstorbene Rechtsanwalt Rieger 2006 in Delmenhorst kaufen wollte.)

Den kriminellen Großfamilien ist nur mit konsequenter Verfolgung ihrer Taten beizukommen. So können sie vielleicht dazu bewegt werden, sich andere Tätigkeitsfelder – möglichst in ihren Herkunftsländern – zu suchen. Ebenso konsequent muss die Einwanderung weiterer „Flüchtlinge“ verhindert werden, egal unter welchem Vorwand sie einreisen. Ungarn und die Länder auf dem Balkan machen vor, wie es geht. Und das greifbare Ende des Bürgerkriegs in Syrien sollte ein Anfang sein, die „Altfälle“ in Sachen Asyl endlich anzugehen.

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