Vorbereitungen auf die nächste Flüchtlingswelle: Asyldorf einzugsbereit

Im letzten Oktober berichteten wir schon einmal über die ganz spezielle Siedlung, die im Magdeburger Stadtteil Herrenkrug auf einer Liegenschaft des Landes Sachsen-Anhalt entstehen sollte. (http://deutsche-stimme.de/2015/10/03/buergerversammlung-buergerveralberung/). Für ein 90 000...
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Im letzten Oktober berichteten wir schon einmal über die ganz spezielle Siedlung, die im Magdeburger Stadtteil Herrenkrug auf einer Liegenschaft des Landes Sachsen-Anhalt entstehen sollte. (http://deutsche-stimme.de/2015/10/03/buergerversammlung-buergerveralberung/). Für ein 90 000 m² großes Gebiet,

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auf dem früher russische Kasernen standen, war die Errichtung von 296 Häusern im „Bungalowstil“ geplant. Kostenpunkt: schlappe 15 Millionen Euro. 1500 Personen sollten in der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber (ZASt) Platz finden.

In der gut betuchten Nachbarschaft des Nobelviertels zeigte man sich wenig begeistert. Wütende Proteste wie andernorts gab es jedoch nicht. Die Staatsnähe zahlreicher Bewohner

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dämpfte ihre Kritik spürbar. Lieber zog man einen hohen und blicksicheren Metallzaun um die der künftigen ZASt gegenüberliegende Siedlung und hoffte im Stillen, dass der Krug doch noch an ihnen vorbeigehen würde.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und so ging die Errichtung der Bungalows doch etwas langsamer vonstatten als vorgesehen. „Sinkende Flüchtlingszahlen“ sorgten für nachlassende Bauaktivitäten und so wurde der ursprüngliche Bezugstermin von Dezember 2015 auf Ende Januar 2016 verschoben. Inzwischen haben wir April und mit der Schlagzeile „Asyldorf fehlen die Bewohner“ konnte die „Magdeburger Volksstimme“ ihrer schrumpfenden Leserschar speziell im Herrenkrug neue Hoffnung machen. Schließlich seien im März offiziell nur 20.000 „Flüchtlinge“ gekommen, während es im Februar waren es noch knapp über 61.000, im Januar fast 90.000 waren, die im sogenannten „Easy“-System von Bund und Ländern erfasst wurden, so das Regionalblatt.

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Dennoch soll der erste Bauabschnitt noch in dieser Woche seiner Bestimmung übergeben werden. Etwa 300 Plätze in den Bungalows und eine massiven Baracke, in der Küche und Sanitäranlagen untergebracht sind, seien nach Angaben des Finanzministeriums fertig. „Wann und in welchem Umfang Bewohner einziehen“ sei derzeit unklar, so ein Sprecher gegenüber der „Volksstimme“. Haben die potentiellen Nachbarn ihre Zäune umsonst errichtet?

Vermutlich nicht. Von den Verantwortlichen in Medien und Politik in Sachsen-Anhalt wird die bundesweite Diskussion über bis zu 500.000 nicht erfasste und somit illegale Einwanderer ebenso weitgehend ausgeblendet wie die neue Flüchtlingswelle nach Europa, die sich in Libyen ankündigt. Hier warten rund 800.000 Migranten auf die Weiterreise, wie der französische Innenminister Jean-Yves Le Drian in der letzten Woche bekannt gab. Einen Plan, wie man diese Situation bewältigen will, gibt es nicht. Der zweifelhafte Kuhhandel der EU mit der Türkei zur Eindämmung der Flüchtlingsströme droht, kaum abgeschlossen, zu scheitern. Die damit verbundene Visafreiheit könnte

allerdings für neue Völkerwanderungen in Millionenhöhe sorgen, insbesondere Kurden sitzen auf gepackten Koffern. Und nicht zu vergessen: Mit der „Anerkennung“ geht der „Familiennachzug“ einher, von einer Rückkehr der „Flüchtlinge“ nach Syrien oder dem Irak spricht niemand.

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Insgeheim bereitet man sich auch in Magdeburg darauf vor. Ein als Unterkunft angemietetes ehemaliges Bürogebäude an einer Schnellstraße wird derzeit mit den ersten dreißig „Gästen“ belegt, bis zu 400 sollen es werden. Auch im Herrenkrug gehen die Vorbereitungen weiter. Schließlich ist der Platz für weitere Gebäude vorhanden. Auch die derzeit fast 200.000 freien Heimplätze in Deutschland dürften nicht lange unbelegt bleiben.

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