Wie Feministinnen die afro-arabischen Sex-Attacken von Köln bagatellisieren

Die Kölner Silvesternacht hat den Zweiklang von »Feminismus und Antirassismus« noch absurder werden lassen In der Kölner Silvesternacht wurden Frauen von rund 1000 Männern aus Nordafrika und dem Nahen...

Die Kölner Silvesternacht hat den Zweiklang von »Feminismus und Antirassismus« noch absurder werden lassen

In der Kölner Silvesternacht wurden Frauen von rund 1000 Männern aus Nordafrika und dem Nahen Osten ausgeraubt, sexuell belästigt und attackiert. Auch in anderen Großstädten kam es zu massiven Sex-Attacken durch solche Tätergruppen.

Moritz Altmann

In der Neujahrsnacht kontrollierten Zivilfahnder zwei verdächtige Araber auf dem Kölner Bahnhofsvorplatz. Auf den Handys der Männer wurden Filme und Fotos von den Ausschreitungen der Silvesternacht entdeckt. Auch zwei sexuelle Übergriffe auf Frauen sind dort zu sehen. Weil beiden Arabern zunächst keine konkreten Straftaten nachgewiesen werden konnten, ließ man sie wieder laufen. Zu den Fundstücken der Personenkontrolle gehörte aber ein gelblicher Zettel, der es schließlich in die Medien schaffte. Dort sind handschriftliche Übersetzungen von kruden Anmachsprüchen, derb-sexistischen Aussagen und Morddrohungen zu lesen. Neben arabischen Zeilen stehen dort die deutschen Wortfetzen »Große Brüste«, »Fucken«, »Ich will fucken«, »Ich will dich küssen«, »Ich will töte dich« und »Ich töte sie ficken«, was wohl heißen soll: »Ich will sie zu Tode ficken. « Ein Ermittler sagte dem Kölner Stadt-Anzeiger: »Man kann diesen Zettel womöglich als Hinweis darauf werten, daß die Überfälle und sexuellen Angriffe an Silvester nicht zufällig und spontan begangen wurden, sondern organisiert und vorbereitet waren.«

Bis Mitte Januar gingen bei den Behörden mehr als 650 Strafanzeigen von weiblichen Opfern der Silvesternacht ein. Am 10. Februar gab die Staatsanwaltschaft Köln bekannt, daß insgesamt 1054 Strafanzeigen vorliegen, 454 davon wegen sexueller Übergriffe. Die restlichen Anzeigen beziehen sich auf Delikte wie Diebstahl, Raub und Körperverletzung. Zur Nationalität der Beschuldigten teilte die Kölner Staatsanwaltschaft mit, daß es sich um 25 Algerier, 21 Marokkaner, drei Tunesier, drei Deutsche (wahrscheinlich »Paßdeutsche«), zwei Syrer und jeweils einen Iraker, Libyer, Iraner und Montenegriner handelt. Fast alle der Beschuldigten sind registrierte Asylbewerber oder illegal Eingereiste.

Ende der Selbst- und Fremdzensur

Bekanntermaßen versuchten Lokalpolitiker, die Polizeiführung und die Medien die Vorfälle zuerst zu verschweigen und dann zu bagatellisieren. Erst als die Mauer des Schweigens durch Berichterstattung in den sozialen Medien sturmreif geschossen war und an der Tatsache massiver Übergriffe durch einen afro-arabischen Sex-Mob nicht mehr zu rütteln war, brachen die Dämme der Selbst- und Fremdzensur. Schnell begann der Kampf um die Interpretationshoheit über die Vorgänge in der Multikulti- Hochburg Köln. Die Überfremdungsideologen hatten bis zuletzt gehofft, daß unter den Tätern keine »Flüchtlinge« sind, die den Deutschen ja immer penetrant als mitleidverdienende Opfer präsentiert wurden. Für die Asyl-Lobby war es ein politischer Supergau, als genau diese »Opfer« als Täter überführt waren. Nun wurden zahlreiche Nebelkerzen gezündet, um das totale Umschlagen der öffentlichen Meinung zu verhindern. Die berühmte »Ja, aber«-Argumentation war in allen Varianten zu hören. Ja, die Täter waren Muslime, aber … Ja, die Täter waren Asylbewerber, aber … Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, warnte reflexhaft vor einem Generalverdacht gegen Muslime. Die Sex-Angreifer seien bloß alkoholisierte Jugendliche gewesen, deren Taten nichts mit dem Islam zu tun hätten. Aus islamischer Sicht seien in der Silvesternacht sogar große Sünden begangen worden. Den Hinweis auf die ethnische Täterherkunft verbat sich Mazyek: »Hier sofort eine ethnische oder religiöse Begründung heranzuziehen, finde ich hochgefährlich.« Und so schlug er auf die Anti-Rechts- Pauke und beklagte einen »rechtsextremen Mob«, »der sich im Internet und in den sogenannten sozialen Netzwerken breitmacht und jetzt ein Stück weit auch Politik und Medien vor sich hintreibt. Das müssen wir unterbinden.« Die SPD-Minister im Bundeskabinett versuchten die Mazyek- Anweisung umzusetzen, indem sie jeden Zusammenhang der Sex-Übergriffe mit Fragen der Nationalität, Kulturprägung und Religionszugehörigkeit zu verwischen versuchten. Das Problem gehe von Tätern in ihrer Eigenschaft als Mann und nicht als Moslem, Nordafrikaner oder Asylant aus. So bedauerte SPD-Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig, daß sexuelle Übergriffe auf Frauen Alltag seien und unterzeichnete einen Aufruf von Feministinnen gegen sexualisierte Gewalt: »Mir und allen anderen Unterstützern ist es wichtig, deutlich zu machen: Sexuelle Gewalt, Übergriffe bis hin zur Vergewaltigung kommen jeden Tag vor.« Die spezifische muslimische Frauenverachtung, von der es oft nur ein kleiner Schritt zu sexueller Belästigung und körperlicher Gewalt ist, wollte Schwesig hinter der Nebelwand eines angeblichen deutschen Alltagssexismus verschwinden lassen.

Aiman Mazyek (Bild, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland) gefällt es, die Verbrechen der Silvesternacht von Köln zu relativieren und kann sich dabei der Unterstützung durch Manuela Schwesig (Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und stv. Bundesvorsitzende der SPD) und Claudia Roth (GRÜNE, Vize-Präsidentin des Deutschen Bundestages) sicher sein.

Aiman Mazyek (Bild, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland) gefällt es offenbar, die Verbrechen der Silvesternacht von Köln zu relativieren und kann sich dabei der Unterstützung durch Manuela Schwesig (Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und stv. Bundesvorsitzende der SPD) und Claudia Roth (GRÜNE, Vize-Präsidentin des Deutschen Bundestages) sicher sein [© Christliches Medienmagazin pro – Aiman Mazyek, CC BY 2.0, commons.wikimedia.org].

Vergleich mit Karneval und dem Oktoberfest

Während Schwesig und Maas durch Nichtbenennung der Tätergruppen die Debatte zu entschärfen versuchten, ging die Ober-Multikulturalistin Claudia Roth in die Offensive, da Angriff ja oft die beste Verteidigung ist. Dabei hätten die verstörenden Silvester-Übergriffe für Roth eigentlich Anlaß für Demut und viel Selbstkritik sein müssen. Realitätsverlust und Problemverdrängung sind bei der Vizepräsidentin des Bundestages aber beängstigend weit fortgeschritten. Das Geschehene sei zwar furchtbar und mit nichts zu entschuldigen, sagte Roth. Wie Schwesig riß sie die Geschehnisse aber völlig aus dem Täterkontext: »So zu tun, als wären die Vorfälle aus der Silvesternacht die ersten Ausbrüche sexualisierter Gewalt in unserer Gesellschaft, ist falsch. Es gibt auch im Karneval oder auf dem Oktoberfest immer wieder sexualisierte Gewalt gegen Frauen. Ein großer Teil der derzeitigen Empörung richtet sich aber nicht gegen sexualisierte Gewalt, sondern auf die Aussagen, daß die potenziellen Täter nordafrikanisch und arabisch aussehen.«

Roths Präventionsprogramm besteht natürlich nicht aus einer Grenzschließung, einer Verschärfung des Asylrechts und der konsequenten Abschiebung von Asylbetrügern und ausländischen Kriminellen. Warum auch? Das Problem ist für sie doch der Mann als solcher. Ihr Rezept: »Mir geht es darum, gegen sexualisierte Gewalt gegen Frauen mehr zu tun: Prävention, eine größere Polizeipräsenz an den Brennpunkten, intensive Opferberatung, Aufbrechen patriarchaler Strukturen und eine klare Bestrafung der Täter. Wir müssen Männergewalt viel stärker in den Blick nehmen als bisher. Aber dieses Thema nun für eine Antiflüchtlingskampagne zu mißbrauchen nach dem Motto ›Die sind ja alle so‹, das ist brandgefährlich.« Auch die »Frauenrechtlerin« Monika Hauser bemühte den absurden Vergleich der muslimischen Frauenjagd in Köln mit sexuellen Belästigungen auf dem Oktoberfest. Dort würden jedes Jahr zwanzig Vergewaltigungen gemeldet und die Dunkelziffer sei noch höher. Die meisten Frauen würden nämlich gar keine Anzeige erstatten, weil sie fürchteten, »daß sie die Polizei nicht ernst nimmt und der Lächerlichkeit preisgibt. Diese Bagatellisierung ist ein großes gesellschaftliches Problem«, so Hauser. Die Sex-Übergriffe durch afroarabische Männer würden keinem kulturellen oder religiösen Motiv folgen, sondern einem »patriarchalischen Muster«. Klar, das Geschlecht ist das Problem, nicht Nationalität, Kultur und Religion der entwurzelten Fremden.

Alice Schwarzer (Gründerin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift Emma) hat´s kapiert: Das Eintreten für die Rechte der Frauen und gegen sexuelle Gewalt an Frauen verträgt sich nicht mit einer forcierten Islamisierung.

Alice Schwarzer (Gründerin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift Emma) hat´s kapiert: Das Eintreten für die Rechte der Frauen und gegen sexuelle Gewalt an Frauen verträgt sich nicht mit einer forcierten Islamisierung [© Manfred Werner (Tsui) – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org]

Feministischer »Antirassismus«

Angesichts dieser politischen Verblendungszustände des staatsnahen Feminismus verwundet es nicht, daß die »Frauenrechtlerinnen«, die seinerzeit wegen eines harmlosen Altherrenwitzes des FDP-Granden Rainer Brüderle einen Protest- Tsunami in den sozialen Medien entfachten, nun entweder restlos verstummt sind oder aber die sexuellen Ausländer-Übergriffe auch noch für antirassistische Bekenntnisse nutzen. So initiierte ausgerechnet Anne Wizorek, die seinerzeit Brüderle mit ihren Netzaktivitäten zum Inbegriff eines deutschen Alltagssexismus hochstilisierte, zehn Tage nach der Kölner Horrornacht eine neue Kampagne. Diese wendet sich »gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall«. Wizoreks Hauptsorge ist, daß »feministische Anliegen von Populist_innen instrumentalisiert werden, um gegen einzelne Bevölkerungsgruppen zu hetzen«. Für die kritische Thematisierung des Gewalt- und Kriminalitätsimports durch Massenzuwanderung aus fremden Kulturkreisen sorgen die Fremden aber selbst – durch ihre Taten, aber auch ihre Worte. So behauptete der Kölner Imam Sami Abu-Yusuf ernsthaft, die Frauen seien an den sexuellen Übergriffen der Silvesternacht selber schuld. Einem russischen Fernsehsender erklärte er: »Die Frauen tragen selbst Verantwortung für die Übergriffe, wenn sie halbnackt herumlaufen und sich parfümieren.« Das wäre so, als würde man Öl auf das Feuer gießen. Abu-Yusuf verbreitet in der Kölner Al-Tauhid- Moschee den Salafismus und hat entwaffnend ehrlich klargestellt, daß Frauen für seinesgleichen Freiwild sind, wenn sie nicht verschleiert durch deutsche Städte laufen.

Eine (einzige) Stimme der Wahrheit und Vernunft war aus der feministischen Szene lautstark zu vernehmen: Alice Schwarzer sprach »von jungen Männern arabischer bzw. nordafrikanischer Herkunft, die Krieg spielen, mitten in Köln«. Von der Silvesternacht spricht sie als »einer Gang- Bang-Party« und von 1000 Männern, die sich aufgeführt hätten wie auf dem Tahrir- Platz in Kairo, wo es immer wieder zu sexuellen Belästigungen und Vergewaltigungen von Frauen kommt. Das Kölner Geschehen sei ein Produkt »falscher Toleranz«. Feminismus kann offenbar auch altersweise machen.

Print Friendly, PDF & Email

verwandt mit:

Watch Dragon ball super