Masseneinwanderung setzt Tafeln unter Druck

Die ungebremste Völkerwanderung geht bislang am Lebensumfeld der herrschenden Politiker, Wirtschaftsgewaltigen und sonstigen Angehörigen der herrschenden Pseudo-Eliten meist vorbei. Anders sieht es dagegen bei den Bedürftigen im Lande aus,...

Die ungebremste Völkerwanderung geht bislang am Lebensumfeld der herrschenden Politiker, Wirtschaftsgewaltigen und sonstigen Angehörigen der herrschenden Pseudo-Eliten meist vorbei. Anders sieht es dagegen bei den Bedürftigen im Lande aus, die auf die Unterstützung durch Lebensmittelspenden der Tafeln angewiesen sind.

„Wir kriechen hier alle auf dem Zahnfleisch“ lautete unlängst eine Schlagzeile in der „Welt“ zum Thema Tafeln. Überall im Bundesgebiet steigt die Zahl der Bedürftigen. Waren es 2014 rund 100 000 Asylanten, die sich in die Warteschlangen einreihten, so waren es Ende 2015 bereits doppelt so viele. Ihre Zahl steigt ständig weiter. Tafeln in Neumünster, Kappeln und Hamburg haben schon Aufnahmestopps verhängt. Bundesweit wird auch über Schließungen einzelner Einrichtungen diskutiert.

In Sachsen-Anhalt machen nach Angaben des Landesvorsitzenden der Tafeln Steppuhn „Asylbewerber durchschnittlich 20 bis 25 Prozent der Menschen aus, die bei den Ausgabestellen Lebensmittel erhielten.“ Betroffen seien vor allem die großen Städte Magdeburg, Dessau-Roßlau und Halle. Aber auch kleinere Kommunen stünden zunehmend vor dieser Situation.

Gegenüber der Presse räumte Andreas Steppuhn Engpässe ein, was auch zu Konkurrenzsituationen führe. Die Schuld weiß der altgediente DGB-Funktionär punktgenau zuordnen zu können: „Manchmal kommen fremdenfeindliche Sprüche“, so der Tafelchef gegenüber der „Magdeburger Volksstimme“. In solchen Situationen würden die Helfer sofort einschreiten. Nach Angaben Steppuhns, der auch Mitglied des Landtages ist und früher auch Bundestagsabgeordneter war, werden die Mitarbeiter geschult, aufzuklären und „ein Klima der Normalität“ zu schaffen. Der rote Multifunktionär möchte dazu auch „Flüchtlinge“ in die ehrenamtliche Arbeit bei den Tafeln einbinden.

Andreas Steppuhn stellt sich übrigens im März erneut zur Wahl. Das Direktmandat im Wahlkreis 30 (Quedlinburg) wird er sich abschminken können. Da er aber auch die Landesliste der SPD (Platz 6) abgesichert ist, müsste das Wahlergebnis der einstigen Arbeiterpartei schon unter die 5%-Hürde fallen, um seinen Einzug in den Landtag zu verhindern.

Über die Presse appellierte Steppuhn an Unternehmen aus dem Nahrungsmittelbereich, die Organisation durch Spenden zu unterstützen. Ob er von seinen üppigen Diäten Einkäufe für die Tafeln getätigt hat, darf bezweifelt werden. Zumindest war bislang noch nichts in dieser Richtung zu vernehmen.

Print Friendly, PDF & Email

verwandt mit:

Watch Dragon ball super