Die alltägliche Bereicherung

Nach den Ereignissen der Silvesternacht in Köln ist es Medien wie Politikern selbst vier Wochen später nicht gelungen, zur Tagesordnung überzugehen. Oder gehören die Meldungen über Ausländergewalt auf den...

Nach den Ereignissen der Silvesternacht in Köln ist es Medien wie Politikern selbst vier Wochen später nicht gelungen, zur Tagesordnung überzugehen. Oder gehören die Meldungen über Ausländergewalt auf den Straßen und Übergriffen in Hallenbädern inzwischen zum Alltag? Fast möchte man es meinen.

Am Beispiel der sächsischen Landeshauptstadt Dresden zeigt sich, wie verfahren die Situation inzwischen DD_Hbf.px1ist. Zwar wurden hier zum Jahreswechsel nur drei kriminelle Handlungen registriert, wie eine Anfrage des Stadtverordneten Jens Baur (NPD) an den Fachbürgermeister für den Geschäftsbereich Ordnung und Sicherheit Detlef Sittel ergab. Zu konkreteren Angaben sah sich der CDU-Politiker nicht in der Lage. Er ist aber auch nicht in der Lage, das kriminelle Treiben überwiegend nordafrikanischer Verbrecher am Hauptbahnhof zu beenden. Taschendiebstahl, offener Drogenhandel und Schlägereien werden halbherzig mit Polizeikontrollen oder Videoüberwachung eher begleitet als wirklich bekämpft.

Doch auch außerhalb der bekannten Problemzonen wird das Leben für die einheimischen Bürger und Steuerzahler zunehmend unangenehm. Wir zitieren an dieser Stelle aus dem Brief einer Bürgerin (Name ist der Redaktion bekannt) an den OB Hilbert (FDP):

„In unserem privaten Umfeld bemerken wir zunehmend etliche Umstände, anhand derer wir an den Kosten dafür ganz heimlich mit beteiligt werden. (…) Unser Vermieter „GAGFAH“ lässt ohne unsere Einwilligung die Treppenreinigung von einer Firma durchführen. Seit alle leerstehenden Wohnungen mit Asylanten belegt sind, sieht es in Treppenhäusern und Gemeinschaftsräumen und Umfeld so liederlich und schmutzig aus wie nie zuvor.“ Und weiter: „Ich muss mit meiner Rente alles allein bezahlen, z.B. auch die teure Jahreskarte unserer Verkehrsbetriebe. Da ich 60% schwerbeschädigt bin kann ich nicht mehr weit laufen! Im Gegensatz dazu sehe ich immer wieder, dass Flüchtlinge keine Fahrscheine entwerten. Nebenbei gesagt, junge Flüchtlingsmütter lassen ihre zahlreiche Nachkommenschaft in Bus und Bahn sitzen, während alte Menschen stehen müssen.“

Zur Sitzung des Stadtrates am vergangenen Donnerstag bemerkt die Bürgerin an: „Wie Sie wissen, ist die NPD und damit deren Fraktionsmitglieder von etlichen Dresdner Bürgern gewählt worden. Auch wenn das Ihnen missfällt, sollten Sie sich an unsere viel gepriesene Demokratie erinnern und sie genauso behandeln wie alle anderen! (…) Auch diese knappe Antwort von Herrn Sittel zur Anfrage des Stadtratsmitgliedes nach kriminellen Übergriffen ist ungerechtfertigt! Auch wir Bürger haben das Recht eine ehrliche Antwort zu erhalten. Wenn man weiß, wo sich Straftaten zugetragen haben, wird man vorsichtiger.“

Demo_2012_LinkeImmer mehr Bürger haben den Eindruck, der „Dresdner Stadtrat entscheidet fast nur noch zum Wohle unserer Neubürger und Flüchtlinge, was übrigens ein deutschlandweites Phänomen zu sein scheint!“ Soweit die Verfasserin des Briefes an den Dresdener Oberbürgermeister. Mehr als eine knappe Antwort wird ihm dieses Schreiben kaum wert sein. Und von der Stadtratsmehrheit aus Linken, SPD und Grünen ist ohnehin nichts zu erwarten. Aber diese Mehrheit, gewählt im Jahr 2014, haben die Bürger selbst zu verantworten.

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