Sexuelle Übergriffe von Ausländern auch in Sachsen-Anhalt und Leipzig

Seit vor einer Woche die Dämme des Schweigens gebrochen sind, wird über sexuelle Übergriffe auch fernab von Köln offener berichtet. Dabei kommen nun Fälle zur Sprache, die bereits im...
AsylBalkan1

Seit vor einer Woche die Dämme des Schweigens gebrochen sind, wird über sexuelle Übergriffe auch fernab von Köln offener berichtet.

Dabei kommen nun Fälle zur Sprache, die bereits im vergangenen Jahr geschehen sind. So wurde am letzten Freitag bekannt, dass die Polizei wegen sexueller Nötigung gegen einen Syrer ermittelt, der in der Unterkunft auf dem Gelände der Bernburger Ameos-Klinik untergebracht ist. Nach Angaben der „Mitteldeutschen Zeitung“ soll er einer Klinik-Mitarbeiterin bei der Essenausgabe am 29. Dezember gegen ihren Willen einen Kuss auf den Mund gedrückt haben.

Noch länger liegen zwei weitere Fälle zurück, die sich in einer Tankstelle ereignet haben und der Öffentlichkeit erst seit Sonnabend bekannt sind. Laut MZ betrat am Abend des 14. Dezember „ausländischer Mann die Tankstelle und wollte Spirituosen kaufen. Die Verkäuferin wollte ihm bei der Auswahl behilflich sein. Dabei sowie beim Bezahlen versuchte er mehrfach, die Verkäuferin anzufassen und fasste sich selbst mehrfach in den Schritt, heißt es im Polizeibericht. Als ein weiterer Bürger den Shop betrat, habe der Täter das Weite gesucht.“

Parkhotel3Die zweite Tat, die am 23. Dezember gegen 22.20 Uhr ebenfalls in der Tankstelle am Rosengarten geschah, soll ähnlich verlaufen sei. Dabei soll der Täter der Verkäuferin mit den Worten „Ficki, ficki“ und eindeutigen Körperbewegungen zu nahe getreten sein. Auch er suchte das Weite, als ein weiterer Kunde den Laden betrat. Da von beiden Straftaten Aufnahmen der Überwachungskamera existieren, könnten die Täter ermittelt werden. Zudem liegt die Tankstelle weit außerhalb des Zentrums der Kreisstadt, so dass die Verdächtigen am ehesten im nahegelegenen Parkhotel zu suchen sein dürften, das seit einigen Wochen als Asylunterkunft dient.

So positiv es sein mag, wenn über derartige Fälle offen berichtet wird: Notwendig ist es auch, die Täter zu ermitteln und strafrechtliche Konsequenzen folgen zu lassen. Es muss jedoch daran gezweifelt werden, ob es je dazu kommt. Ein aktueller Fall, der sich im Leipziger Hauptbahnhof zugetragen hat, belegt die Schwäche des Rechtsstaates.

Die MZ berichtet: „Eine 31-jährige Frau wurde am Sonnabend am Leipziger Hauptbahnhof aus einer circa 15-köpfigen Männergruppe heraus sexuell belästigt. Die Frau konnte die beiden Täter identifizieren.“ Auf das, was dann folgte, kann man fast nur mit Kopfschütteln oder Wut reagieren. Die Männer wurden verhaftet, der Kriminal- und Landespolizei in Leipzig übergeben und nach „einer Befragung durch Asyl_UngarnErmittlungsbeamte wurden der Libyer und der Tunesier wieder auf freien Fuß gesetzt.“ Und dies, obwohl die Asylbewerber bereits polizeibekannt waren. Angesichts hunderttausender illegaler Einwanderer, die unregistriert Deutschland und große Teile Europas durchqueren müsste zumindest von Fluchtgefahr ausgegangen werden. Oder sind dafür die zu erwartenden Strafen zu gering?

Selbst wenn dies so wäre: Nach einer erfolgreichen Abschiebung könnten die beiden Sittlichkeitstäter ihr Treiben erst einmal nicht in Leipzig fortsetzen. Doch rasches und tatkräftiges Handeln ist von den zuständigen Behörden nicht zu erwarten. Zumindest solange nicht, wie seitens der Bundesregierung und auf Landesebene kein Interesse daran vorliegt.

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