Seit Jahrzehnten bewährt: Kasse machen mit Hitler

Hitler ist auch im Kulturbetrieb nach wie vor eine sichere Bank, wie der nach einem gleichlautenden Roman zusammengezimmerte Kinofilm »Er ist wieder da« beweist, der seit Wochen in den...
»Er ist wieder da«: Einerseits sicherlich eine positive Erfahrung, daß man auch mit »ihm« und über »ihn« wieder lachen kann; andererseits konnten die Filmemacher der Versuchung nicht widerstehen, mit der Umsetzung ihres Machwerkes propagandistisch und »politisch korrekt« auf zuwanderungs- und asylkritische Bürger und Parteien zu zielen.

Hitler ist auch im Kulturbetrieb nach wie vor eine sichere Bank, wie der nach einem gleichlautenden Roman zusammengezimmerte Kinofilm »Er ist wieder da« beweist, der seit Wochen in den Kinos der BRD läuft.

»Er ist wieder da«: Einerseits sicherlich eine positive Erfahrung, daß man auch mit »ihm« und über »ihn« wieder lachen kann; andererseits konnten die Filmemacher der Versuchung nicht widerstehen, mit der Umsetzung ihres Machwerkes propagandistisch und »politisch korrekt« auf zuwanderungs- und asylkritische Bürger und Parteien zu zielen.

»Er ist wieder da«: Einerseits sicherlich eine positive Erfahrung, daß man auch mit »ihm« und über »ihn« wieder lachen kann – weil es Zeichen einer gewissen Normalisierung im Umgang mit unserer jüngeren Vergangenheit ist; andererseits konnten die Filmemacher der Versuchung nicht widerstehen, mit der Umsetzung ihres Machwerkes propagandistisch und »politisch korrekt« auf zuwanderungs- und asylkritische Bürger und Parteien zu zielen.

In der Hitler-Maske versucht ein Wiener Staatsschauspieler, sich auch in der BRD einen Namen zu machen. Das an Albernheiten und Denunziationen von »Normal-Bürgern« reichhaltige Filmchen kommt natürlich nicht ohne die NPD aus.

So dringt in einer Sequenz der Film-Adolf in eine als »NPD-Zentrale« dargestellte Bruchbude ein, wo er den Parteivorsitzenden namens Ulf Birne (dargestellt von Schauspieler Maximilian Strestik) vor laufender Kamera niederbrüllt, um dann wieder zu verschwinden.

In dem Verluste einfahrenden Springer-Blättchen Die Welt wurde die im Film dargebotene »NPD-Zentrale« am 5. 10. 2015 gar als »echt« ausgegeben, um auch den letzten Blödmann noch zu entsetzen. Leider läßt sich kaum feststellen, wie viele einfach gestrickte Gemüter diese plumpe Veralberung für bare Münze nehmen. Gleichwohl sind NPD-Mitglieder schon mit Fragen aus ihrem Umfeld konfrontiert worden, weshalb sich der »Herr Birne« von dem Pseudo-Adolf so runterputzen ließ. Da bleibt dann nur der freundliche Hinweis, daß diese zweibeinige Hitler-Karikatur weder in der Köpenicker NPD-Zentrale war, noch dies versucht hatte; und daß »Herr Birne« ein weitestgehend unbekannter Jungschauspieler ist, der mit der NPD soviel zu tun hat wie Frau Merkel mit dem Obersalzberg.

Filmschaffende, erst recht solche mit pseudopolitischen Ambitionen, biegen sich ihre Wirklichkeit nach Gutdünken zurecht. Wer in solchen Kreisen Authentizität erwartet oder erhofft, ist schlicht weltfremd. Auch hier regiert vor allem anderen das Geld.

Wenn ein solches Machwerk mit dem Quotenbringer Hitler das Geld in der Kasse klingeln läßt, hat es seinen Bestimmungszweck bereits erfüllt.

Thomas Salomon

Wer sich ein authentisches Bild von der NPD und ihrem Vorsitzenden machen möchte, kann dies z.B. anhand des nachfolgenden Filmes tun: »DS-TV 32-15 – Frank Franz: Aufbruch mit der NPD«

 

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