Islamismus und Terror: Stunden der Wahrheit

Die Serie des islamistischen Terrors reißt nicht ab und hat mit den Ereignissen von Paris einen neuen Höhepunkt gefunden. Die Zauberlehrlinge der Globalisierung geraten in Panik. Sie verstecken sich...

Die Serie des islamistischen Terrors reißt nicht ab und hat mit den Ereignissen von Paris einen neuen Höhepunkt gefunden. Die Zauberlehrlinge der Globalisierung geraten in Panik. Sie verstecken sich hinter der Ausrede, dass Flüchtlingskrise und Attentate nichts miteinander gemein hätten. Hunderttausende hätten ihre Heimat verlassen, um genau vor solchen Grausamkeiten zu fliehen. So lautet eine der Formeln, mit der Martin Schulz, Ursula von der Leyen oder andere Vertreter der derzeit noch regierenden Pseudo-Eliten von den Folgen ihres Handelns ablenken wollen. Die Medien greifen sie dankbar auf und sorgen für die weitere Verbreitung.

Damit einher gehen scheinheilige Bekenntnisse diverser Islam-Verbände. „Der Terror in Paris war ein Anschlag auf uns alle“, so Djamel Amelal, Vorsitzender der Islamischen Gemeinde in Halle/Saale. Mohamed Msaik, Vorsitzender der Islamischen Gemeinde in Stendal, setzt noch einen drauf: „Im Koran Koransure2.191steht nicht ein Satz, aus dem hervorgeht, dass Ungläubige getötet werden dürfen.“ Zwar sind einige Stellen durchaus Auslegungssache. Aber kann Sure 2, Vers 191 den Gläubigen etwas anderes als eine Aufforderung zum Töten sein, wenn da steht „Und tötet sie, wo (immer) ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben! Der Versuch (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen ist schlimmer als Töten … Derart ist der Lohn der Ungläubigen.“

Natürlich hat auch der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) „diese schrecklichen und orchestrierten Kriegsattacken gegen die Menschlichkeit“ verurteilt. Aber es gibt auch warnende Stimmen. Amer Albayati, der Präsident der österreichischen Initiative Liberaler Muslime, nach den Anschlägen von Amer_Albayati1Paris: „Die islamistischen Kämpfer wurden längst als angebliche Flüchtlinge eingeschleust, es muss jetzt mit weiteren Terrorangriffen gerechnet werden.“ Aus der Sicht des Journalisten, Islam- und Terrorexperten sei es „völlig unverständlich, dass Politiker und Medien in Europa dubiose Organisationen aus dem Spektrum des militanten und radikalen Islamismus seit Jahren ideell, materiell und politisch unterstützen.“ Und weiter: „Die Politik muss endlich die Tatsachen anerkennen und diese Tendenzen stoppen. Sonst wird es immer gefährlicher und bedrohlicher für unsere Gesellschaft.“

Bereits 2014 warnte Albayati vor islamischen Vereinen, die sich mit steigender Tendenz radikalisieren und die Probleme ihrer Herkunftsländer nach Österreich importieren. Deutlich erkennbar sei aus seiner Sicht eine gesellschaftliche und politische Radikalisierung in islamischen Ländern. Sie gehe mit einem mangelnden Demokratieverständnis und der Ambition einher, die Religion politisch zu instrumentalisieren. Vor allem junge Menschen sollen so mit religiösen Heilsversprechungen für den radikalen Islam gewonnen werden, nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa. Neue Medien und soziale Netzwerke würden hierbei eine herausragende Rolle spielen.

Auch in Deutschland und anderen Ländern Europas gibt es vereinzelt ähnliche Stimmen, die von Politik und Medien allerdings nicht aufgegriffen werden. Zu radikal sind die Konsequenzen, die sich aus ihnen zwingend ergeben müssten. Da bleibt man lieber bei den eingeübten Ritualen, predigt Willkommenskultur, führt den Kampf gegen Rechts und versucht ansonsten, den Zumutungen der neuzeitlichen Völkerwanderung irgendwie Herr zu werden. Aber schon Goethes Zauberlehrling hatte einen Meister, der im letzten Moment der Lage Herr wurde.

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