Ausländer rein! Deutsche raus?

Es klingt überspitzt, trifft aber immer häufiger zu: Immobilien werden für die kurzfristige Unterbringung von „Flüchtlingen“ benötigt. Dabei geht es zunehmend nicht nur um leerstehende Gebäude. Ganze Hotels werden...

Es klingt überspitzt, trifft aber immer häufiger zu: Immobilien werden für die kurzfristige Unterbringung von „Flüchtlingen“ benötigt. Dabei geht es zunehmend nicht nur um leerstehende Gebäude. Ganze Hotels werden angemietet, was nicht nur für die Gäste Konsequenzen hat. Das Personal kann zusehen, wo es bleibt.

So geschehen auch im Maritim-Hotel in Halle/Saale. Die Vier-Sterne-Unterkunft am Hauptbahnhof wurde dem Land Sachsen-Anhalt zur Unterbringung von Asylbewerbern angeboten. Rasch wurde zugegriffen, der Vertrag unterschrieben. Die ersten der neuen „Gäste“ sind bereits eingezogen, ab nächste Woche wird es nur noch von (mindestens) 700 Einwanderern bewohnt.

Was mit dem 80köpfigen Personal wird, war weniger wichtig. Die Kommunikation zwischen den Verantwortlichen hakte an allen Enden, Terminschwierigkeiten bis hin zu „kaputten Handys“ wurden vorgeschoben. Jetzt ist es klar: Nur die 17 Auszubildenden werden von Häusern der Hotelkette an anderen Standorten übernommen. Wie die Lehrlinge dorthin kommen sollen, wer die Kosten übernimmt für Fahrt und Unterbringung, davon war bisher nichts zu lesen. Für die nicht mehr benötigten Empfangsdamen, Köche, Bedienungen und Zimmermädchen soll dagegen ein „Massenkündigungsverfahren“ eingeleitet werden.

Auf einer Betriebsversammlung am 22. September ließ sich auch Oberbürgermeister Bernd Wiegand endlich einmal blicken. Viel mehr als tröstende Worte und vage Aussichten auf freie Arbeitsplätze im Gastronomie – und Hotelgewerbe hatte er aber nicht zu vermelden. Es dürfte jedem klar sein, dass es insbesondere für ältere Arbeitnehmer schwierig werden wird, eine neue Anstellung zu finden, ganz abgesehen davon, ob die Bezahlung am neuen Einsatzort stimmt.

Bereits vor einigen Wochen berichtete die DS über das Internat der ehemaligen Schifferschule (siehe Foto) in Schönebeck/Elbe. Mit Beginn des neuen Schuljahres mussten die letzten Auszubildenden in Stadtwohnungen umziehen. Das gleich passiert nun im sächsischen Vogtland. Das Internat des Berufsschulzentrums (BSZ) Rodewisch soll für „unbegleitete minderjährige Asylsuchende“ geräumt werden. Bisher gibt es lediglich eine mündliche Aussage der Wohnheimleitung, dass der Auszugstermin der 12. Oktober sei. Ob der Landkreis seine Zusage halten kann, alle 52 Schüler ohne Zusatzkosten in Wohnungen unterbringen zu können, bleibt abzuwarten. Die Eltern der dort wohnenden Schüler jedenfalls sehen sich vom Landkreis über den Tisch gezogen und haben angekündigt, dass eine Verschlechterung der Unterbringungs- und Lernumstände nicht akzeptiert wird. Ihnen ist unter den gegenwärtigen Verhältnissen nur „Viel Glück“ zu wünschen!

Die Reihe ließe sich endlos fortsetzen. Erst waren es leerstehende Kasernen, dann folgten Pensionen, Hotels, Ferienlager, Altenheime, auf die die Bundesländer zugriffen. Selbst ganze Schulstandorte wurden und werden geschlossen, um den „Verpflichtungen“ gegenüber einwandernden Völkern nachzukommen. Es ist an der Zeit, die handelnden Politiker mit aller Deutlichkeit an ihre amtlichen Verpflichtungen gegenüber dem deutschen Volk zu erinnern!

Print Friendly, PDF & Email

verwandt mit:

Watch Dragon ball super