950 Millionen? Afrikaner und Orientalen drängen nach Europa!

Völkerwanderungspotentiale bis 2050

Der Soziologe Gunnar Heinsohn errechnet gespenstisch hohe Völkerwanderungspotentiale

Seriöse wissenschaftliche Berechnungen gehen davon aus, daß die gegenwärtige Asylanten-Flut erst ein Vorbote dessen ist, was Europa noch an Masseninvasion von Afrikanern und Orientalen bevorsteht. Um das Jahr 2050 wird es demnach 950 Millionen Wanderungswillige geben, die nur eines wollen: nach Europa!

Jürgen Gansel

DS-Redakteur Jürgen Gansel

Gunnar Heinsohn ist eine Art Hansdampf in allen akademischen Gassen. Der emeritierte Professor für Sozialpädagogik studierte ab 1964 an der Freien Universität Berlin Soziologie, Geschichte, Psychologie sowie Wirtschafts- und Religionswissenschaft. Zeitlich und örtlich geriet der Student voll in den intellektuellen Strudel der 68er-Bewegung und erhielt eine typische Gesinnungsprägung, die auch seine akademische Laufbahn prägte. Bis zum Jahr 2009 lehrte er mehr als drei Jahrzehnte Sozialpädagogik an der linksverstrahlten Universität Bremen. Während dieser Zeit verbachte er einen längeren Forschungsaufenthalt in israelischen Kibbuzim und gründete Europas erstes Institut für vergleichende Völkermordanalyse – das »Raphael-Lemkin-Institut für Xenophobie- und Genozidforschung«.

Was ihn aber von den meisten seiner akademischen Generations- und Gesinnungsgenossen unterschied, war ein wirkliches Interesse an objektivierbaren Zahlen und Daten und nicht bloß an wissenschaftlich verpackter Ideologie-Vermittlung. Sicher deshalb wandte sich Heinsohn der Soziodemographie zu, deren Ergebnisse natürlich unterschiedlich bewertet werden können, deren mathematische Herleitung und Datenbasis aber relativ unanfechtbar sind. Die prognostische Kraft der Demographie ist es auch, die sie für gesellschaftliche Entscheidungsträger so interessant macht. Seine Forschungsergebnisse und Debattenbeiträge zur »Kriegsdemographie« haben Heinsohn Lehraufträge an der Bundesakademie für Sicherheitspolitik und am NATO Defense College in Rom eingebracht.

Prof. Dr. Gunnar Heinsohn. (Quelle: http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons)

Als Aspekt dieser Kriegsdemographie sind auch die jüngsten Zuwanderungsprognosen Heinsohns zu werten, denn es geht um eine tatsächlich kriegsähnliche Invasion von Drittweltlern nach Europa. Die heutzutage meist über das Einfallstor Asyl nach Europa drängenden Fremden bezeichnete der linksnationale Publizist Reinhold Oberlercher einmal als »Zivilokkupanten« – »zivil« wird an der Okkupation, die Europa in den nächsten Jahrzehnten droht, aber gar nichts mehr sein, wie auch dem Alt-68er Heinsohn dämmert.

Am 24. Juni dieses Jahres veröffentlichte der Publizist einen knappen, aber faktengespickten Beitrag unter dem Titel »Wie viele Afrikaner nach Europa?«, der eine wahre Horrorvision ist. Demnach baut sich in Afrika und dem Orient in den nächsten 35 Jahren eine Sturmwelle von 950 Millionen Wanderungswilligen auf, die Europa unter sich begraben wird. Daß ein renommierter Wissenschaftler solche Zahlen veröffentlicht, die, wenn sie aus einer anderen Ecke kämen, als bitterböse »Nazi-Propaganda« verteufelt würden, ist verdienstvoll. Solche Zahlen – über nonkonforme Publikationen, Netzseiten und soziale Medien verbreitet – können einen Prognoseschock bewirken, der zur radikalen Infragestellung der scheinhumanitären Ausländerpolitik unserer Tage führt.

In seinem Blog-Beitrag »Wie viele Afrikaner nach Europa« rechnet Heinsohn zunächst die erschreckend hohen Einwanderungszahlen Deutschlands auf die ganze Europäische Union bis 2050 hoch. Bezug nehmend auf die Bundesregierung stellt er fest, daß im Jahr 2012 1,1 Millionen Zuwanderer die Grenzen Deutschlands überschritten und es im Jahr 2013 knapp 1,2 Millionen waren. 2013 zählte Deutschland 82 Millionen Einwohner und hatte in den Jahren 2012 und 2013 eine Auswandererzahl von 700 000 bzw. 800 000 Menschen – darunter aber längst nicht nur Ausländer, sondern auch Hunderttausende hochqualifizierte Deutsche. Würden alle EU-Staaten anteilig so viele Ausländer wie Deutschland aufnehmen, hätte Europa schon bald ein ganz anderes ethnokulturelles Gesicht und Wesen. Heinsohn schreibt: »Würde man die deutschen Zahlen ›gerecht‹ auf die EU mit ihren 507 Millionen Einwohnern umlegen und bis zum Jahre 2050 fortrechnen, dann würden in 35 Jahren rund 250 Millionen Wirtschaftsflüchtlinge in die Europäische Union (EU) kommen können.«

950 Millionen Invasionswillige

Heinsohn hat die Zahlen einer Gallup-Umfrage zur Auswanderungswilligkeit in Afrika und den »nichtafrikanischen Araberländern« bis zum Jahr 2050 hochgerechnet und kommt auf die Horrorzahl von 950 Millionen Menschen, die nach Europa wollen! Hätte der Soziologe neuere Umfragedaten vorliegen gehabt, wäre ein noch größeres Heer von Invasionswilligen ermittelt worden, denn die Gallup-Zahlen stammen aus dem Jahr 2009, als es noch keinen Boko-Haram-Terror in Afrika, keinen syrischen Bürgerkrieg, keine Tribalisierung Libyens und kein Wüten der »IS«-Barbaren gab. Die allermeisten dieser migrationsfördernden Unruheherde haben die Europäer übrigens den USA zu verdanken, die im Kampf gegen ihre Lieblingsbösewichte Assad, Gaddafi und Saddam Hussein funktionierende und innerlich weitgehend befriedete Staatswesen beseitigt haben. Problemverschärfend wirkt die ewige Bevölkerungsexplosion in Afrika: Statt 1,2 Milliarden 2015 wird Afrika im Jahr 2050 rund 2,4 Milliarden Menschen beherbergen. Nach Berechnungen der UNICEF wird 2040 die Hälfte der Menschheit im Alter unter 25 Jahren afrikanisch sein!

Den tragischen Kontrast dazu bildet die niedrige Geburtenrate in Europa: die Frauen in der EU haben rechnerisch nur 1,5 Kinder, und in Deutschland ist die statistische Kinderquote noch geringer. Laut Heinsohn fehlen »bei 1,5 Kindern pro EU-Frauenleben gut 2,1 Millionen Neugeborene, die es bräuchte, um die Bevölkerung stabil zu halten und das Anwachsen des Durchschnittsalters zu stoppen«.

Über die Aufnahmefähigkeit und -willigkeit Europas ist sich der Soziologe nicht so ganz sicher. Denn während die »Kompetenzfestungen«, wie Heinsohn Australien, Kanada und Neuseeland nennt, nur hochqualifizierte Selbstversorger aufnehmen, waren und sind Europas Zuzügler vor allem geringqualifizierte Kostgänger der Sozialsysteme. Angesichts seiner linken Sozialisation verwundern Heinsohns klare Worte: »Alle EU-Länder haben bereits viele Millionen mehr Un- oder Angelernte, als vermittelt werden können. Diese Gruppe der eher hilflosen Mitbürger wird aufgrund biologischer Vermehrung und generell steigender intellektueller Anforderungen weiter wachsen. Für eine menschenwürdige und oftmals lebenslängliche Finanzierung dieser Bedauernswerten benötigt man mithin ungezählte neue Versorger, nicht aber zusätzliche Hilfebezieher.«

Unter den 950 Afrikanern und Orientalen, die um 2050 ihre Heimatländer Richtung Europa verlassen wollen, sieht Heinsohn diese »neuen Versorger« jedenfalls nicht. Während die etablierten Überfremdungsenthusiasten den Deutschen weismachen wollen, daß auch unter den Lampedusa-Ankömmlingen unentdeckte Fachkräfte und verhinderte Physiker oder Wirtschaftsingenieure stecken, hat Heinsohn einen klaren Blick auf die Boots-»Flüchtlinge«: »Wer jetzt den Weg über die Schlepper-Boote wählt, hat schließlich schon daheim den Ansprüchen nicht genügt. Auch auf den ungemein suchgenauen Radarschirmen internationaler Talentjäger hat er keinen Lichtpunkt erzeugt.«

Für frühere Genossen des Soziologen sind solche Worte wahrscheinlich »menschenfeindlich«, aber Heinsohn läßt keinen Zweifel an seiner »antirassistischen« Gesinnungsfestigkeit, wenn er schreibt: »Wer dort direkt vor Ort europäische Leistungstests besteht, muß sich dann aber darauf verlassen können, dass Rassisten von der Entscheidung über seine Ansiedlung ausgeschlossen sind. Nur Können, nicht aber Religion oder Hautfarbe darf dann noch zählen.«

»Wütende Jünglinge« aus Afrika

Seinen Beitrag schließt er dann aber doch mit einer realistischen Bewertung des Aggressionspotentials, das auf Europa durch die noch anschwellenden Massen jung-forscher Landnehmer aus Afrika zukommt: »Die allermeisten Afrikaner werden deshalb daheim eine Balance zwischen Ambitionen und Positionen herbeiführen müssen. Das wird nicht einfach bei Kriegsindex-Werten zwischen 3 und 7. Auf 100 Alte (55 bis 59 Jahre) folgen dabei nicht 70 oder 80 Pazifisten (15 bis 19 Jahre) wie in Deutschland bzw. Österreich und der Schweiz, sondern 300 bis 700 wütende Jünglinge. Die Welt wird in den kommenden Jahrzehnten also immer wieder erleichtert aufatmen, wenn diese ungeheuer scharfe Konkurrenz um extrem knappe Posten ohne Blutvergießen gelingt.« Das krisen- und kriegsfördernde Potential des wanderungsbereiten Jugendüberschusses der Dritten Welt analysierte Heinsohn bereits in seinem 2003 erschienenen Buch »Söhne und Weltmacht. Terror im Aufstieg und Fall der Nationen«.

Peter Sloterdijk

Vor mehreren Jahren warnte auch der Philosophvor dem Sturm kulturfremder Jungmänner auf das einwanderungsoffene und toleranzbesoffene Europa. Die Folie seiner Bewertung war der mehr als nur latente Kulturen- und Religionskrieg und der Bevölkerungssprung in der islamischen Welt, die ihre Einwohnerschaft im 20. Jahrhundert von 150 auf über 1200 Millionen verachtfacht hat. Unter der Überschrift »Die Bevölkerungswaffe der Islamisten« führte Sloterdijk in einem Beitrag für das Magazin Cicero* aus: »Die neuen Mobilisationen … könnten, bei gleich bleibend hohen Geburtenraten, allein in der arabischen Hemisphäre bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts ein Reservoir von mehreren hundert Millionen junger Männer beeinflussen, die einen existentiell anderen Sinnhorizont wahrscheinlich allein im Aufbruch zu politisch-religiös bemäntelten Selbstvernichtungsprojekten finden.« Der Elan des Islamismus resultiere »zum größten Teil aus dem Vitalitätsüberschuß einer unaufhaltsam anschwellenden Riesenwelle von arbeitslosen und sozial hoffnungslosen männlichen Jugendlichen zwischen 15 und 30 Jahren – mehrheitlich zweite, dritte, vierte Söhne, die ihren aussichtslosen Zorn nur durch die Beteiligung an den nächstbesten Aggressionsprogrammen ausleben können. … Dazu gehört der Drang zum Losschlagen gegen nahe und ferne Feinde, lieber heute als morgen.«

Die Europäer müssen sich also zwischen Untergang und Selbstbehauptung ihres Kulturkontinents entscheiden. Wenn die notfalls auch militärisch zu verteidigende Festung Europa nicht kommt, kommt nur noch der Ethnosuizid der europäischen Völker in einem Großafrika oder Eurabien.

Print Friendly, PDF & Email

verwandt mit:

Watch Dragon ball super