Deutsche Stimme – Ausgabe 8 2015

Liebe Leser der Deutschen Stimme, es versteht sich fast von selbst, daß die August-Ausgabe der DS in ihrem Aufmacher das Thema »Griechenland« bzw. Euro-Krise aufnimmt. Das »Nein« der Griechen,...

DS-August-2015Liebe Leser der Deutschen Stimme,

es versteht sich fast von selbst, daß die August-Ausgabe der DS in ihrem Aufmacher das Thema »Griechenland« bzw. Euro-Krise aufnimmt. Das »Nein« der Griechen, das anschließende Verhalten von Ministerpräsident Tsipras und die Auswirkungen all dessen werden uns wohl auch noch längere Zeit beschäftigen. Doch es geht uns nicht um das allgemein beliebt gewordene »Griechen-Bashing«. Merkel und Tsipras sind Teil einer Politiker-Kaste, von der die europäischen Völker nichts Gutes zu erwarten haben – sie sind »vereint im Verrat«.

Während Arne Schimmer als wirtschaftspolitischer Sprecher der NPD eine Analyse der aktuellen Lage vornimmt, geht Safet Babic in die Historie und erinnert an die irrationalen Beweggründe zur Einführung des Euros und wie es dazu kam, daß Länder wie Italien oder Griechenland in die Euro-Zone aufgenommen wurden:

»Der EURO als Folge der ›deutschen Vergangenheit‹«.

Der gleiche Autor berichtet über eine weitere Bedrohung vor allem des deutschen Volksvermögens – die sich langsam aufbauende Immobilienblase, weshalb er fragt: »Wann platzt die Blase?«.

Michael Mayer beleuchtet auf Seite 6 die Rolle der Europäischen Zentralbank (EZB) in der aktuellen Krise. Unter der Überschrift »Das ist eine Kriegserklärung«, womit er den CSU-Politiker Peter Gauweiler zitiert, thematisiert er die Politik der EZB, künftig praktisch unbegrenzt Geld drucken bzw. Staatsanleihen kaufen zu können.

In die gleiche Kategorie einzuordnen ist der Beitrag von Thorsten Thomsen zum Thema »bargeldloser Zahlungsverkehr«, einer neuen Teufelei aus der Ideenschmiede des Finanzkapitals zur Schaffung einer »Schönen neuen Welt – für Staat und Banken« (beide Artikel Seite 7, WIRTSCHAFT).

Doch wer ist verantwortlich für die Geburt solcher Ideen. Eine mögliche Antwort gibt DS-Autor Thomsen in einem größeren Beitrag auf Seite 19: »Die Bilderberger – Mythos und Realität« und er stellt darin die Frage: »Verkommt die Demokratie zur Staffage?«

In seinem Kommentar »Deutschlands Freiheit wird auch in Syrien verteidigt« greift der NPD-Parteivorsitzende Frank Franz einen ähnlichen und vielzitierten Ausspruch des seinerzeitigen Verteidigungsministers Struck auf, in dem dieser den Deutschen allen Ernstes einreden wollte, bei unserem militärischen »Engagement« in Afghanistan gehe es um die Landesverteidigung. Frank Franz stellt dem das Ringen der Syrer um Freiheit und Selbstbestimmung gegenüber, mit dem diese tatsächlich auch einen Beitrag zum Schutze Europas vor einer drohenden Heimsuchung durch Islamisten leisten.

Dieses Thema vertiefen wir – nach unserem Bericht über die Delegations-Reise der APF (Alliance for Peace and Freedom) in der Juli-Ausgabe der DS – durch zwei äußerst interessante Interviews mit Vertretern des offiziellen Syrien, Hassan Sakr und Lahoud Lahdo (Seiten 3,4 und 8 – DS-Gespräch bzw. AUSLAND).

Die Tatsache, daß wir gerne mit muslimischen Staaten zusammenarbeiten, wenn es um die Verteidigung der nationalstaatlichen Eigenständigkeit und Freiheit, aber auch um die Abwehr terroristischer Bedrohungen und des Islamismus geht, darf nicht darüber hinwegtäuschen, daß im Inland ein aggressiv auftretender Islam einen Sieg nach dem anderen erringt – so zeigt der »Kopftuchstreit« von Berlin-Neukölln das forsche Agieren fanatischer Muslimas auf, während Jürgen Gansel in seinem Beitrag unter der Überschrift »Weiterer Sieg für die Islam-Lobby« über das zur Rede stehende Urteil des Bundesverfassungsgerichtes und seine Auswirkungen berichtet (DEUTSCHLAND, Seite 5).

Vom Inland wieder ins Ausland: Auf Seite 9 erhalten wir wieder eine Reihe von Berichten vom Wirken des NPD-Europaabgeordneten Udo Voigt, der sich sehr stark – zusammen mit der oben schon erwähnten APF, einem Zusammenschluß europäischer nationaler Parteien, die fortwährende Eskalationspolitik der EU gegenüber Rußland endlich einzustellen.

Nach soviel »großer« Politik bzw. geopolitischer Betrachtungen ist auch mal wieder eine kritische Bestandsaufnahme des eigenen Wirkens angesagt. Was verbesserungswürdig ist, insbesondere bei der Außendarstellung der nationalen Bewegung, spricht der JN-Schulungsleiter Pierre Dornbrach in seinem Beitrag »Szene oder Volksbewegung?« mit sehr kritischen Worten an. Eine Analyse, die zur Diskussion, da und dort evtl. auch zum Widerspruch, regelrecht auffordert.

Nach dem WIR SELBST-Teil und der Termin-Seite sind wir mit Seite 16 dann bereits im PANORAMA angelangt. Hier startet mit der August-Ausgabe eine dreiteilige Serie zum Thema »Rußlanddeutsche«, mit der uns Edda Schmidt das Schicksal dieser unserer Landsleute näher bringen will.

Ebenfalls im PANORAMA auf den Seiten 17 und 18 widmen sich Moritz Altmann und Jürgen Gansel zwei deutschen Geistesgrößen, Arthur Moeller van den Bruck (den Ideengeber der Konservativen Revolution), der vor über 90 Jahren starb und Friedrich Nietzsche, der vor 115 Jahren verstarb.

Mit zwei Buchbesprechungen im FEUILLETON weiß auf Seite 20 Thorsten Thomsen zu überzeugen, der mit der Neuerscheinung »Drachensturm« aus dem Kopp-Verlag von Markus Gärtner an seine geopolitischen Überlegungen aus der China-Reihe »Der Aufstieg des roten Drachen« anknüpft, die wir in der Juli-Ausgabe abschlossen.
Mit »Die Sprache der BRD« legte zudem kürzlich Manfred Kleine-Hartlage eine fundierte Sprachkritik des herrschenden Neusprechs in dieser bunten Republik vor.

Diese und noch einige andere Themen erwarten die Leser der Deutschen Stimme in der August-Ausgabe; im Namen der gesamten Redaktion wünsche ich Ihnen eine spannende Lektüre!

Ihr Peter Schreiber
DS-Chefredakteur

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