Bettel-Banden verunsichern das Land

In Sachsen-Anhalt sind Banden organisierter Bettler unterwegs. Ihr Auftreten ist derart penetrant, daß selbst Ordnungsämter, Polizei und die Lokalpresse nicht daran vorbeikommen, das kriminelle Treiben wahrzunehmen und gelegentlich sogar...

In Sachsen-Anhalt sind Banden organisierter Bettler unterwegs. Ihr Auftreten ist derart penetrant, daß selbst Ordnungsämter, Polizei und die Lokalpresse nicht daran vorbeikommen, das kriminelle Treiben wahrzunehmen und gelegentlich sogar einzuschreiten oder davon zu berichten. Von Kleinbussen ist die Rede, die Kleinstädte und Dörfer abklappern und Personen paarweise absetzen und anschließend wieder einsammeln.

Die Masche ist immer dieselbe: Bürger werden angesprochen oder herausgeklingelt, Bilder oder gar laminierte „amtliche“ Schreiben werden vorgezeigt. Darauf zu sehen sind ärmliche Menschen, die angeblich ein furchtbarer Schicksalsschlag getroffen hat. Um eine kleine Spende wird gebeten. In den Medien endet hier meist die Berichterstattung. Es wird höchstens noch davor gewarnt, Geld zu geben oder sich in Listen einzutragen. Notfalls sollte die Polizei informiert werden.

Zur Herkunft der Bettler, die ihre Umsätze oft auch durch kleine Diebereien aufstocken, wird entweder nichts geschrieben oder es wird auf eine Heimat im „Herzen Rumäniens“ oder bestimmten Gegenden des Balkans verwiesen. Dabei ist diese Zurückhaltung gar nicht nötig. Es weiß ohnehin jeder, um welche Volksgruppe es sich handelt. Selbst die taz schrieb 2013 ganz unverblümt: „Roma tun alles familienweise: Sie leben, arbeiten, reisen, siedeln zusammen, und auch wenn sie stehlen, tun sie es als Familie.“ So scheinen sie nun mal zu sein, die „Cigány“, wie sie sich in Ungarn nennen und die politisch korrekt auf keinen Fall „Zigeuner“ genannt werden dürfen.

Das Internet quillt geradezu über mit Berichten über diese kriminellen Bettel-Banden. Ob als angeblich „taubstumme“ oder einfach nur „arme Leute“ in der Fußgängerzone, Autoscheiben putzend an Ampelkreuzungen usw. – lästig ist ihr Treiben allemal. Und es ist ärgerlich, wie plump dabei agiert wird. Und noch ärgerlicher, wenn man selbst darauf hereingefallen ist.

Dabei vergessen wir oft, wie dreist unsere heimischen „Nieten in Nadelstreifen“ ihre Abzocke betreiben. Auch die Einreise krimineller Familienclans geht auf eine Politik zurück, die diese „Herrschaften“ zu verantworten haben. Die hemmungslose EU-Erweiterung ohne Rücksicht auf ökonomische oder historische Gegensätze und Entwicklungen, „Arbeitnehmerfreizügigkeit“ oder der Rückzug des Rechtsstaates aus vielen Bereichen geht auf diese „führenden Kreise“ zurück, die sich gern der Verantwortung für ihr Handeln entziehen.

Und genau hier müßte angesetzt werden: In einem funktionierenden Rechtsstaat würde dem Treiben von Bettel-, Diebes- oder sonstigen Banden ein Riegel vorgeschoben werden – und das unabhängig von ihrer Herkunft. Das scheinen inzwischen auch einige Politiker zu begreifen. Eine Wiedereinführung der Grenzkontrollen, wenn auch nur in Form der Schleierfahndung, wird ernsthaft diskutiert. Für weitere Schritte muß der Druck im Kessel allerdings erst noch weiter steigen. Bis dahin heißt es „wachsam sein!“

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