Evangelischer Kirchentag tritt für Kirchenasyl, Islam und Homo-Ehe ein

Einige Feststellungen vorweg, um Missverständnisse zu vermeiden: 1. Religion ist Privatsache, es steht niemandem zu, die Religionsfreiheit eines anderen zu beschneiden. 2. Die Kirchenmitglieder bzw. Gläubigen sind den Kirchenfunktionsträgern...

Einige Feststellungen vorweg, um Missverständnisse zu vermeiden: 1. Religion ist Privatsache, es steht niemandem zu, die Religionsfreiheit eines anderen zu beschneiden. 2. Die Kirchenmitglieder bzw. Gläubigen sind den Kirchenfunktionsträgern so ähnlich wie die Bürger den Ministern und Bundestagsabgeordneten: nämlich überhaupt nicht.

Daher ist es auch kein Angriff auf die Religionsfreiheit im Besonderen oder die Christen im Allgemeinen, den Unsinn, den kirchliche Funktionsträger regelmäßig so verzapfen, einer grundlegenden Kritik zu unterziehen.

Im Rahmen des Evangelischen Kirchentages, der nun stattfand, wurde nicht über die Frage diskutiert, wie die Kirchen in Deutschland dem massiven Mitgliederschwund entgegenwirken können, sondern über das sogenannte Kirchenasyl. Beim Kirchenasyl gewähren einzelne Kirchen unter dem Schlagwort der Barmherzigkeit Asylbewerbern Zuflucht, deren Asylanträge abgelehnt wurden und die abgeschoben werden sollen. Derzeit verhindern insgesamt 251 Kirchen rechtmäßige Abschiebungen. Das sogenannte Kirchenasyl bricht geltendes Recht, da es zu verhindern versucht, geltende Abschieberegelungen in die Tat umzusetzen. Viele Kirchen gerieren sich als Asyllobbyisten, obwohl die geltende Rechtslage in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern äußerst asylantenfreundlich ist.

Ebenso bemerkenswert ist das Eintreten einiger Kirchenfürsten für den Islam in Deutschland. Sollten doch vor allem Theologen die kulturelle und ethische Bedrohung erkennen, die die Islamisierung Deutschlands mit sich bringt, sucht man entsprechenden Widerstand in den Führungsetagen der Kirchen vergeblich. Stattdessen sprach sich der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm dafür aus, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Im gleichen Atemzug forderte er, die Zusammenarbeit mit muslimischen Verbänden zu intensivieren und die Fakultäten für islamische Theologie zu unterstützen.

Skurril ist auch das Bekenntnis von hochrangigen Kirchenfunktionären zur Einführung der Homo-Ehe. So sagte der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz, Markus Dröge: „Wenn Menschen, gleich welcher sexuellen Orientierung, dauerhaft und wechselseitig Verantwortung füreinander übernehmen, wollen wir als evangelische Kirche diese Verlässlichkeit fördern und begleiten.“ Bereits im Jahr 2013 hatte die Evangelische Kirche unter ihrem damaligen Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider eine „Orientierungshilfe“ veröffentlicht, in der sie sich dafür aussprach, gleichgeschlechtlichen Partnerschaften den gleichen Wert wie der traditionellen Ehe beizumessen.

Die Funktionärskaste der Evangelischen Kirche scheint sich sämtlichen politischen Moden anzupassen, was für konservative und traditionell gesinnte Gläubige immer mehr zum Problem werden dürfte. Es ist beschämend, dass die verrückten Ideen der Linken selbst vor den Kirchen nicht Halt machen. Stattdessen würde es den Kirchen gut zu Gesicht stehen, in diesen Zeiten ein wertkonservatives Bollwerk zu bilden.

Die NPD lehnt es ab, sämtliche moralischen, kulturellen und rechtlichen Fundamente unseres Landes über Bord zu werfen, nur um bequem mit dem Strom schwimmen zu können. Die Homo-Ehe ist ein Experiment auf dem Rücken unserer Kinder, weil sie das volle Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare zur Folge hätte. Der Islam gehört nicht zu Deutschland, weil er mit europäischen Werten nicht vereinbar ist. Kirchenasyl ist ein klarer Rechtsbruch und muss als solcher auch geahndet werden!

 

Ronny Zasowk

 

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