Brennpunkt Asylheim: Hauen, Stechen, Zündeln

Haldensleben: Tödlicher Streit im Asylbewerberheim, ein 34-jähriger Inder ist am Wochenende von drei Landsleuten unter Alkoholeinfluß getötet worden. Wismar: Ein Flüchtling aus der Ukraine ist mit Stichverletzungen tot im...

Haldensleben: Tödlicher Streit im Asylbewerberheim, ein 34-jähriger Inder ist am Wochenende von drei Landsleuten unter Alkoholeinfluß getötet worden. Wismar: Ein Flüchtling aus der Ukraine ist mit Stichverletzungen tot im Heim gefunden worden. Freiberg: Nach einem Brand im Asylbewerberheim an der Chemnitzer Straße hat sich der mutmaßliche Brandstifter gestellt. Dabei handelt es sich um einen 27-jährigen Libanesen, der selbst in der Unterkunft wohnt. Dresden: Ein Mann ist nach einem Streit mit einem Landsmann bei einem Messerangriff in einem Asylbewerberheim tödlich verletzt worden. Teltow: In einem Flüchtlingsheim in der südlich von Berlin gelegenen Stadt ist ein junger Mann aus Somalia getötet worden. Offenbar hat ihn ein anderer Bewohner erstochen, der ebenfalls aus Somalia stammt.

Das sind Meldungen, wie wir sie inzwischen fast täglich in den Nachrichten verfolgen können. Größeres Aufsehen erlangen sie nur noch dann, wenn der Täter nicht sofort ermittelt werden kann und deshalb die Alarmkette in Sachen „Ausländerfeindlichkeit“ ausgelöst wird. Auch wenn die einzelnen Fälle nicht in direkter Verbindung stehen, kann durch die Gleichartigkeit der Umstände von einer „Serie“ gesprochen werden. Die Begriffe „Mordserie“, „Brandserie“ oder „Gewaltserie“ hätten, wenn sie vor einem anderen, insbesondere „rechten“ Hintergrund stünden, zu heftigen öffentlichen Reaktionen geführt.

Ganz unter den Teppich kehren können die Medien diese Form der Kriminalität nicht. Die Asyllobby sucht deshalb nach billigen Erklärungen, die die Schuld nicht bei den Tätern selbst sucht. Von möglichen Vorstrafen, psychischen Auffälligkeiten oder kriminellen Neigungen hört man deshalb nie, dafür wird gebetsmühlenartig von „Traumatisierung“ gesprochen. Die Umstände der Unterbringung, die Dauer der Verfahren oder der Mangel an sinnvoller Beschäftigung werden von interessierten Kreisen ebenfalls gern als Ursachen benannt. Das hat zudem den Vorteil, daß die Verantwortung für die unhaltbaren Zustände auf deutscher Seite verortet werden kann.

Auf deutscher bzw. europäischer Seite liegen tatsächlich einige der entscheidenden Ursachen, zum Stichwort „Asylanarchismus“ haben wir uns erst kürzlich an dieser Stelle geäußert. Hinzu kommen unverantwortliche Auftritte bundesdeutscher Politiker auf internationaler Ebene. Wir erinnern uns: Bundespräsident Joachim Gauck hatte vor nicht allzu langer Zeit anläßlich eines Staatsbesuches in Indien vor Schülern für die Zuwanderung nach Deutschland mit den Worten geworben: „Wir haben Platz in Deutschland.“ Und weiter: „Deshalb warten wir auch auf Menschen aus anderen Teilen der Welt, die bei uns leben und arbeiten wollen. Darauf freuen wir uns schon.“

Wir nicht. Ob die Täter aus dem Heim in Haldensleben diesem Ruf gefolgt sind, entzieht sich unserer Kenntnis. Aber andere werden ihn erhört haben und sich auf den Weg machen. Man kann es nicht oft genug sagen: Ein Kurswechsel ist dringend erforderlich!

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