Aufklärungsquote bei Einbrüchen viel niedriger als bisher angenommen

„Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.“ Mit diesem geflügelten Wort scheinen es auch die Innenpolitiker in Deutschland zu halten. Vor einigen Monaten wurde bekannt, dass auf...

„Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.“ Mit diesem geflügelten Wort scheinen es auch die Innenpolitiker in Deutschland zu halten. Vor einigen Monaten wurde bekannt, dass auf eine Weisung des nun zurückgetretenen Staatssekretärs im brandenburgischen Innenministerium, Arne Feuring hin Straftaten statistisch zusammengefasst werden, wenn zum Beispiel Einbrüche örtlich und zeitlich zusammenhängen. Mit diesem Trick wurden die entsprechenden Deliktzahlen massiv nach unten „korrigiert“. Seit der Dienstanweisung aus dem Jahr 2013 wurden tausende Straftaten nicht mehr erfasst, obwohl die Kriminalitätsbelastung deutlich zugenommen hat. Mit dieser Statistikmanipulation konnte auch die Aufklärungsquote künstlich in die Höhe getrieben werden.

Nun hat eine neue Studie zutage gefördert, dass die Aufklärungsquote bei Einbruchsdelikten bundesweit viel niedriger ist als bisher angenommen wurde. Laut einer Studie des Kriminologischen Instituts Niedersachsen liegt die Aufklärungsquote bei Einbruchsdelikten nicht bei 16 Prozent, wie offiziell vom Bundesinnenministerium verlautbart wurde, sondern bei 2,6 Prozent. Somit konnte nur jeder 38. Einbruch aufgeklärt werden.

Die hohe Diskrepanz ergibt sich aus der Tatsache, dass für die offiziellen Polizeilichen Kriminalstatistiken (PKS) eine Straftat als aufgeklärt gilt, wenn mindestens ein Tatverdächtiger namentlich bekannt ist. Ob dieser letztlich auch verurteilt wird, interessiert die PKS nicht. Das Kriminologische Institut Niedersachsen geht in der Studie jedoch nachvollziehbarererweise nur von der Aufklärung einer Straftat aus, wenn ein Täter auch tatsächlich verurteilt wird.

Der Studie zufolge hatte jeder zweite Verurteilte keine deutsche Staatsangehörigkeit. 29 Prozent der Täter stammen aus osteuropäischen Staaten. Fast die Hälfte (48 Prozent) der Taten wurden gemeinschaftlich begangen, was darauf schließen lässt, dass es sich um organisierte Kriminelle handelt. Bei 31 Prozent der Täter konnte eine Drogenabhängigkeit festgestellt werden, was wiederum als Hinweis für das Vorliegen von Beschaffungskriminalität gewertet werden kann.

Ein beträchtlicher Teil der Einbruchsdelikte geht auf das Konto osteuropäischer Diebesbanden und Verbrecherkartelle. Vor allem aus Osteuropa importierte Drogen lassen offenbar viele Drogenabhängige zu Kriminellen werden.

Die NPD spricht sich daher für die einseitige Aufkündigung des Schengener Abkommens und die Wiedereinführung von Grenzkontrollen aus, um die organisierte Kriminalität wirksam bekämpfen zu können. Nur ein Staat, der seine Grenzen kontrollieren kann, kann auch die Sicherheit seiner Bürger garantieren.

Ronny Zasowk

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