Im Schatten des Halbmondes

Die Kraft des Christentums in den modernen westlichen Staaten läßt nach. Diese Gesellschaften stoßen aber nicht nur das spezifisch Religiöse ab, sie verlieren im Laufe ihrer Entwicklung auch ihre...

Die Kraft des Christentums in den modernen westlichen Staaten läßt nach. Diese Gesellschaften stoßen aber nicht nur das spezifisch Religiöse ab, sie verlieren im Laufe ihrer Entwicklung auch ihre Fähigkeit, Werte zu vermitteln. In diese Lücke stößt nun der Islam. Europa soll unter den Einfluß des Halbmond gelangen.

Im Zusammenleben der ersten Menschen stand das Religiöse im Mittelpunkt des Denkens, Fühlens und Handelns. Die ganze Welt war dem Neandertaler und später dem Homo Sapiens voller Magie und Zauber. Erst mit zunehmender Erkenntnis bildeten sich wirtschaftliche und später, zur Regelung der Ökonomie, politische und rechtliche Vorschriften und Einrichtungen. Noch vor dem Aufkommen des Christentums beschreibt Cicero dieses religiöse Urgefühl als Pietas. Es war noch lange in allen sozialen Systemen wie Familie, Verwandtschaft, aber besonders im Vaterland vorhanden, wölbte sich dann in Form des Christentums wie ein Himmel über die Gesellschaft und diktierte zu großen Teilen in Europa die Richtung der kulturellen Evolution.

Mit dem Dominieren von Wirtschaft und dem damit folgenden gesellschaftlichen Anspruch an eine weitere Differenzierung von Politik und Recht hat die Kraft des Christentums in den modernen westlichen Industrienationen nachgelassen. Es wird nicht mehr gebraucht, es stört sogar die Leistungsfähigkeit des Gesamt-Systems, wo es sich zu intensiv in den Vordergrund drängt. Wo das Christentum noch gepredigt oder ideologisch Bezug darauf genommen wird, ist es meist auch nur noch Vorwand für andere Zwecke, wie zum Beispiel bei Parteien, die aus politischem Kalkül einen religiösen Bezug in ihrem Namen andeuten und in ihrer praktischen Politik dann nahezu das Gegenteil der Lehre des Mannes aus Galiläa vollziehen; in Organisationen, die sich für die Verbreitung der Religion einsetzen, aber doch nur Geld in ihren Strukturen verdauen und die soziale Ungleichheit fortschreiben. Aber auch Künstler, Forscher, Schriftsteller, Dichter haben kaum mehr eine Verbindung zum Christentum.

Doch heißt das nicht, daß die Religion im Ganzen stirbt. Der Mensch ist ein religiöses Wesen, er kann seine Anlage zur Religion so wenig verleugnen wie seine Kindheit. Deshalb gibt es auch keine Gesellschaft, die nicht irgendeine Form des Religiösen hervorgebracht hat. Kant schreibt, daß wir uns auf Grund der Struktur unserer Vernunft sogar einen Gott denken müssen. Kant hielt das Christentum – oder besser gesagt die Lehre des Jesus von Nazareth – für geeignet, weil hier die Liebe in den Vordergrund des Handelns gestellt wird. Gerade diese Einfügung der christlichen Liebe war sehr wichtig für die Entwicklung unserer Vorfahren. Sie ersetzte die zum Kampf auffordernden Elemente, die in der germanischen Odin/Wodan-Religion noch enthalten waren. Dies war nötig, denn es ist eine unwiderlegbare Tatsache, daß der, der mit Schwert kämpft, auch durch das Schwert umkommen wird. So hat womöglich gerade das Christentum den wilden Kampfgeist der Germanen beruhigt und sie damit vor ihrem endgültigen Auszug aus der Geschichte bewahrt. In diesem Sinne scheint mir das Christentum ein schützenswertes Kulturgut, egal wie man selbst dazu stehen mag.

Doch mit dem Einfluß der modernen Gesellschaft auf das Individuum, mit dem Einsetzen von Individualisierungsprozessen, mit dem Siegeszug des nackten und brutalen Materialismus erreicht das Christentum immer weniger Menschen. Dazu kommt die verdrehte Darstellung der Lehre durch die Kirchen. Religiöse Instutitionen sind eben nicht lernresistent, wie manche Soziologen annehmen, sie lernen sehr wohl, wie sie sich in der modernen Gesellschaft zu präsentieren haben. In der Folge bildet sich allerdings ein groteskes und kitschiges Gottesbild, das wenig Anklang mehr in der jungen Bevölkerung findet. Auf diese Weise entsteht eine Lücke auf Ebene der biologisch angelegten Anlage zur Transzendenz. Das heißt, der Geist hungert nach religiösen Vorbildern, findet aber keine Entsprechung mehr. In dieses religiöse Nirvana der westlichen Welt scheint nun der Islam vorzustoßen. Dabei werden besonders junge Menschen »mit Migrationshintergrund« angesprochen, aber auch Deutsche geraten zunehmend in den Bann der islamischen Ideologie.

Der Islam hat in Deutschland nicht nur seinen Anker geworfen, sondern bereits einen festen Brückenkopf gebildet: Etwa vier Millionen Moslems gibt es hier, darunter 7000 Salafisten, eine besonders radikale Strömung innerhalb des Islam, die wegen ihres Treibens unter Beobachtung der Nachrichtendienste steht. Die Zahl der gewaltbereiten Salafisten hat sich seit 2011 nach Angaben der Dienste verdreifacht. Auch viele Einheimische sehen die Ausbreitung des Islam mittlerweile mehr als kritisch. Führende deutsche Politiker nehmen dagegen eine andere Haltung ein, für sie ist der Islam bereits »ein Teil Deutschlands«. Ein Teil Deutschlands, das mag stimmen, die vielen Moscheen und Moslems bestätigen dies, aber er stellt bei genauerer Betrachtung auch ein Gegenteil zur einheimischen Religion dar. Denn es besteht eine deutliche ideologische Differenz, die wesentlich ist für das Zusammenleben in einer Gesellschaft. Der Prophet predigt: »Sei bereit zum Sterben«, der Zimmermannsohn hält dagegen: »Sei bereit zum Leben.« Der Islam beschäftigt sich in vielen seiner Suren mit dem Kampf, dem Krieg, dem Sterben; das Christentum in den Evangelien mit der Solidarität mit den Schwachen, mit der Nächstenliebe. Diese Lebensverachtung des Islam spiegelt sich in den vielen Selbstmordattentaten wieder, die im Namen dieser Religion täglich an vielen Orten in der Welt geschehen.

Mit dieser lebensverachtenden Tendenz trifft der Islam bei Jugendlichen, die sich nicht selten im Verlauf der Adoleszenz in einer psychisch unstabilen Lage befinden, einen wunden Punkt. In dieser Entwicklungsphase findet man nicht selten eine Form der Todessehnsucht, die aus einem nicht verstanden sein, einem mangelnden Selbstwertgefühl herrührt, und verstärkt wird durch die moderne Gesellschaft, die keine Werte, sondern nur noch Ziele und Funktionen wie Geld und Karriere anbieten kann. Hier kann der Koran mit seiner phantasiereichen und märchenhaften Sprache, seinen Verweisen auf ein traumhaftes Jenseits für psychisch labile Jugendliche bei ihrer Suche nach einer Identität zum festen Halt werden. Die Jugendlichen betreten diese poetisch-ideologische Welt – der Koran beantwortet ihre Fragen, löscht ihre Sorgen und Zweifel aus. In der Folge verändern diese jungen Menschen ihre Persönlichkeit. Daß hier besonders Jugendliche mit Migrationsintergrund betroffen sind, versteht sich von selbst. Sie haben meist bereits einen spezifischen religiösen Hintergrund, oder halten sich in entsprechenden Gruppen auf, die einen solchen Einfluss ausüben können.

In sozialen Bewegungen wie der PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) zeigt sich nun ein Widerstand gegen diese anstehende religiöse Überfremdung. Diese Demonstranten sind nicht von Medien, Politikern oder Organisationen aufgehetzt. Sie üben Kritik an diesen staatlichen und halbstaatlichen Institutionen, vor allem aber an der politischen Moral. Als Reaktion darauf werden sie von Politikern und Medien als »Dresdner Plattitüden-Dröhner« als »Schande für Deutschland«, als »Modernisierungsverlierer« und »Nazis in Nadelstreifen« diffamiert. Dabei kann man beobachten, daß den Gegnern der PEGIDA, dieser Gesinnungsgemeinschaft der »richtigen Werte«, der bis auf die »schwarze Null« alles gleichgültig zu sein scheint, bereits eine eigenartige fremdartige Starrheit anhaftet. Gerne hätten diese Strukturen, daß Deutschland zu einem religiös-neutralen Gebiet wird, bei dem die Religionen gleichberechtigt zusammen kommen. Ein respektabler Wunsch, nur schwer umzusetzen. Denn wie immer, wenn viele an einem Tisch sitzen, die unterschiedliche Meinungen haben, kommt es irgendwann zwangsläufig zum Streit. Dies gilt besonders dann, wenn ein Streithansel dabei ist. Nicht selten wird dann die nackte Gewalt als schlagendes Argument bemüht. Soweit sind wir in Deutschland bereits: Bisher gab es zehn geplante Anschläge von Islamisten, die im Vorfeld vereitelt werden konnten. Doch wie lange noch? Deutschland ist im Visier der Islamisten, darin sind sich die verschiedenen Nachrichtendienste einig: »Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es einen Anschlag gibt«, meinte der Bundesvorsitzende der Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, im ZDF. Diese Ansicht ist empirisch belegt: Die Stimmung bei jugendlichen Migranten scheint ins Extreme zu kippen, die meisten der jungen Migranten fühlen sich auch nicht als Deutsche, sondern nur noch als Verlierer; sie sehen nicht selten ihre letzte Hoffnung in der Religion und dem Kampf gegen eine Gesellschaft, der sie nicht angehören wollen, die sie in weiten Teilen verachten.

Das Potential, der Nachwuchs für den »Heiligen Krieg« ist auf Grund der Migrationspolitik da. Auch reisen mehr junge Menschen, vor allem mit Migrationshintergrund, zu den Veranstaltungen des Islamischen Staates (IS), der mit seinen blutigen Feldzügen von sich Reden macht. Die Rückkehrer aus diesen Kriegen sind mittlerweile in so großer Zahl vorhanden, daß sich die deutsche Exekutive personell und finanziell nicht mehr in der Lage sieht, sie ausreichend zu überwachen. Bis zu 60 Beamte für jeden Einzelnen dieser sogenannten Gefährder wären erforderlich, wollte man diesen rund um die Uhr bewachen. Dies ist nicht möglich, war auch in Paris nicht machbar. Sicherheit wird auf diese Weise zum Ressourcenproblem. Mit anderen Worten: die deutsche Gesellschaft kann auf Grund ihrer eigenen Einwanderungspolitik nicht mehr vor den Folgen eines radikal ausgelegten Islams geschützt werden, der sein potentielles Nest überall dort hat, wo sich der Islam in einer Kultur festgesetzt hat: in Europa!

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